»Beresheet«

Israel plant zweite Mondmission

Weltraum-Selfie von »Beresheet« (3. März 2019) Foto: dpa

Nach dem Scheitern seiner ersten Mondmission will Israel nicht aufgeben. Die Non-Profit-Organisation SpaceIL, Betreiberin der Sonde, plane eine zweite Reise zum Mond, berichtete das israelische Fernsehen am Sonntag.

Die Sonde »Beresheet« war am Donnerstag nach einem technischen Fehler bei der Landung auf dem Erdtrabanten zerschellt. Israel hatte gehofft, als vierte Nation nach den Großmächten Russland, USA und China auf dem Mond zu landen. Es war die erste privat finanzierte Mission dieser Art.

»Beresheet« sollte eine israelische Flagge auf dem Mond aufstellen und das Magnetfeld untersuchen.

UNTERSTÜTZUNG Der wichtigste Sponsor und Präsident von SpaceIL, Morris Kahn, teilte mit: »Angesichts der großen internationalen Unterstützung, die ich für dieses Projekt erhalten habe, habe ich mich für ein neues Projekt entschieden: Beresheet 2.« Kahn sagte: »Wir haben es begonnen, und ich hoffe, dass wir es auch zu Ende führen werden.«

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Die Sonde mit einem Gewicht von knapp 600 Kilogramm und 1,50 Meter Höhe sollte eine israelische Flagge auf dem Mond aufstellen und das Magnetfeld untersuchen.

Die israelische SpaceIL wollte unter anderem einen Prototyp für künftige kommerzielle Mondlandungen schaffen. Der Bau der Sonde hat umgerechnet 84 Millionen Euro gekostet. Das Geld kam vor allem von privaten Spendern, allen voran Kahn. SpaceIL erhält auch Unterstützung von der israelischen Raumfahrtbehörde (ISA) und Israel Aerospace Industries (IAI).  dpa

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