Fußball

Israel feiert zweiten Sieg in der Nations League

Israels Stürmer Tomer Hemed vom britischen Premier League Club Brighton & Hove Albion nach dem 1:0 gegen Albanien am Sonntag Foto: dpa

Es ist ein Ergebnis, von dem Jogi Löw und sein Team derzeit nur träumen können. Israels Nationalmannschaft hat in der UEFA Nations League innerhalb von vier Tagen zwei Siege gefeiert – und führt nun in Gruppe 1/Liga C souverän mit sechs Punkten Vorsprung vor Schottland und Albanien.

Am Sonntagabend besiegte das Team von Israels Nationaltrainer Andreas Herzog in Beer Sheva Albanien mit 2:0. Die Tore für die Israelis erzielten Stürmer Tomer Hemed in der achten Minute und Dia Seba in der 83. Minute. Als Matchwinner des Spiels galt trotzdem Israels Torwart Ariel Harush, der insbesondere in der ersten Halbzeit mehrmals gute Torchancen der Albaner vereitelte und mit einem ebenso weiten wie platzierten Abstoß das 1:0 für Israel einleitete.

Elfmeter Bereits am Donnerstag hatte das Team von Nationaltrainer Andreas Herzog in Haifa 2:1 gegen Schottland gewonnen. Schottland war zuerst durch einen Foulelfmeter 1:0 in Führung gegangen. Doch die Israelis glichen kurz nach der Pause durch Mittelfeldspieler Dor Peretz aus. Durch ein Eigentor von Kieran Tierney entschieden die Israelis die Partie schließlich für sich.

In Israel werden die beiden Siege enthusiastisch gefeiert. Denn der neue Trainer Herzog hatte die ersten beiden Spiele seiner Amtszeit verloren. Fußballerisch gab es zudem nur wenige Highlights, sodass Experten schon von einer möglicherweise eher kurzen Amtszeit Herzogs sprachen.

rückspiel Nach dem Sieg gegen Schottland sagte der 50-jährige Österreicher Herzog: »Die Israelis haben schon sehr, sehr gute Zeiten hier gehabt, und da lechzen natürlich alle danach. Aber es ist trotzdem noch ein langer Weg.« Nun konzentriere sich die Mannschaft voll und ganz auf das Rückspiel gegen Schottland am 20. November in Glasgow.

Bei einem Sieg gegen die Schotten würde Israel ins Halbfinale der Nations League einziehen. Dazu sagt Nationaltrainer Herzog: »Es ist jetzt einige Zeit nicht so gut gegangen, und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir schon langsam wieder Erfolge einfahren, damit das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen, der Glaube an die Nationalmannschaft von den Fans zurückkehrt, damit wieder eine gewisse Euphorie entsteht. Und da helfen im Endeffekt nur Siege und die gilt es in den nächsten Spielen zu holen.« ppe

Iran

Iranisches Regime droht mit Angriff auf US-Stützpunkte

Seit rund zwei Wochen gehen Menschen im Iran auf die Straße. US-Präsident Trump warnte Teheran vor Gewalt gegen die Protestierenden. Laut Berichten erwägt er Militärschläge. Das Mullah-Regime warnt

 11.01.2026

Waffenruhe

Israelische Armee bereitet Offensive auf Gaza-Stadt vor

Sollte sich die Hamas nicht freiwillig entwaffnen, will die Armee den Angriff noch im März beginnen

 11.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  10.01.2026

Knesset

In den Startlöchern

Israels Parteien bereiten sich auf die Wahl vor

von Sabine Brandes  10.01.2026

Nachrichten

Wetter, Katargate, Bevölkerung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  10.01.2026

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026

Gesellschaft

»Habaita« – das Wort des Jahres in Israel

Ein simpler hebräischer Ausdruck aus drei Silben bezeichnet das Gefühl eines ganzen Landes

von Sabine Brandes  10.01.2026

Iran

Netanjahu zu den Protesten im Iran: »Wir stehen an eurer Seite«

Jerusalem beobachtet genau, wie das Regime in Teheran auf die Demonstrationen reagiert

von Sabine Brandes  10.01.2026 Aktualisiert