Luftverkehr

Israel eröffnet internationalen Airport nahe Eilat

Der Flughafen Ilan und Asaf Ramon ist nach dem Ben Gurion Airport der zweite internationale Flughafen im Land. Foto: Flash 90

Israel hat einen internationalen Flughafen nahe der Küstenstadt Eilat am Roten Meer eröffnet. »Der neue Flughafen wird das beispiellose Aufblühen unserer internationalen Beziehungen verstärken«, sagte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag. »Das erleichtert den Zugang zu Israel enorm und verbessert seinen internationalen Status.« Der Flughafen Ilan und Asaf Ramon ist nach dem Flughafen Ben Gurion nahe Tel Aviv der zweite internationale Flughafen im Land.

Das benachbarte Jordanien protestierte gegen die Eröffnung des Flughafens. Israel verletze damit »internationale Standards für die Hoheit über den Luftraum und die Gebiete anderer Länder«, sagte der Leiter der Regulierungskommission für zivile Luftfahrt, Haitham Misto.

Die Kosten für den Bau werden mit rund 400 Millionen Euro veranschlagt.

MÄRZ Der Standort soll zunächst nur für nationale Flüge genutzt und später für den internationalen Flugverkehr geöffnet werden. Nach einem Bericht der Zeitung »Haaretz« sollen internationale Flüge erst Ende März starten und landen. Der neue Bau ersetzt den kleinen Flughafen in Eilat.

Nach Angaben des Transportministeriums soll der neue Flughafen bereits in einem ersten Schritt mehr als zwei Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen können. Der Bau werde mit 1,7 Milliarden Schekel (rund 400 Millionen Euro) veranschlagt.

Der nach dem israelischen Astronauten Ilan Ramon und seinem Sohn Asaf benannte Bau ersetzt den kleinen Flughafen in Eilat.

Der Flughafen wurde nach dem israelischen Astronauten Ilan Ramon und seinem Sohn Asaf benannt. Ilan Ramon kam 2003 beim Absturz der US-Raumfähre »Columbia« ums Leben, sein Sohn wurde 2009 als Kampfpilot bei einem Trainingsunfall getötet.

Die Küstenstadt Eilat ist Israels einziger Zugang zum Roten Meer. Sie ist die südlichste Stadt des Landes mit rund 48.000 Bewohnern. Wegen des trockenen Wüstenklimas und der milden Winter gilt die Region trotz hoher Preise als Urlaubsparadies.  dpa

Diplomatie

Gideon Sa’ar besucht Somaliland

Vor Ort bezeichnete der israelische Außenminister die Entscheidung seines Landes, Somaliland anzuerkennen, als »moralisch richtig«

 07.01.2026

Dialog

Israel und Syrien vereinbaren Kommunikationskanal unter US-Vermittlung

Mit US-Unterstützung nehmen Israel und Syrien ihren Dialog wieder auf. Ein neuer Kommunikationsmechanismus soll künftig Streit zwischen den beiden verfeindeten Ländern verhindern

 07.01.2026

Jerusalem

Massenprotest gegen Wehrpflicht - Bus überrollt Menschen

Bei einem Protest Ultraorthodoxer gegen den Militärdienst in Jerusalem wurden mehrere Menschen von einem Bus erfasst. Die Polizei spricht von »gewalttätigen Unruhen«

 07.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  06.01.2026

Wissenschaft

Israels Forscher erzielen Erfolg in Alzheimerforschung

Ausgerechnet ein zelluläres »Entsorgungssystem«, das eigentlich schädliche Proteine beseitigen soll, könnte zur Weiterverbreitung der Krankheit beitragen

 06.01.2026

Sexualisierte Gewalt

Romi Gonen: »Der Hamas-Chef schlug mir einen Deal vor«

Die ehemalige Geisel der Terrororganisation berichtet in Teil zwei ihres Interviews, was nach den Übergriffen geschah

von Sabine Brandes  06.01.2026

Jerusalem

Netanjahu attackiert Opposition in hitzigem Knesset-Duell

Die Aufklärung des 7. Oktobers, die Wehrpflicht für Ultraorthodoxe und »Katargate« wurden auf Druck der Opposition im israelischen Parlament diskutiert

 06.01.2026

Blumen und Kerzen sind als Zeichen des Gedenkens an die Opfer nach dem Brand in der Bar und Lounge »Le Constellation« in Crans-Montana.

Schweiz

Drittes jüdisches Mädchen tot

Bei der tödlichen Katastrophe im Nobelskiort Crans-Montana sind drei junge jüdische Frauen ums Leben gekommen

von Nicole Dreyfus  06.01.2026

Jerusalem

Gedenkstätte Yad Vashem verweigerte Selenskyj Rede

Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine wollte Selenskyj in Yad Vashem sprechen. Aber durfte nicht. Der Gedenkstätten-Vorsitzende nennt nun dafür klare Gründe

 05.01.2026