Lag Baomer

Israel erlaubt Feiern

Lag BaOmer 2020: Der sefardische Oberrabbiner Jerusalems Shlomo Amar entzündet ein Feuer am Berg Meron. Foto: Flash90

Nach einem coronabedingten Versammlungsverbot 2020 dürfen in Israel Feiern zum jüdischen Fest Lag BaOmer in diesem Jahr stattfinden. Übergangsministerpräsident Benjamin Netanjahu gab am Dienstag laut Medienberichten auch grünes Licht für die Feiern am nordisraelischen Berg Meron. Traditionell pilgern Hunderttausende strengreligiöse Juden an Lag BaOmer zum Grab des Rabbiners Schimon Ben Jochai in Meron.

LAGERFEUER Die Zahl der Teilnehmer an den traditionellen Lagerfeuern soll auf 10.000 Personen beschränkt werden. Verboten ist die Essensausgabe rund um die Grabstätte. Auch auf die üblichen Versammlungszelte, in denen prominente Rabbiner ihre Anhänger empfangen, soll in diesem Jahr verzichtet werden.

Vertreter des Rettungsdienstes Magen David Adom riefen Feiernde auf, die Richtlinien der Ministerien für Gesundheit und Verteidigung zu befolgen. 2020 waren in Meron mehr als 300 Personen bei behördlich verbotenen Feiern festgenommen worden.

Das Freudenfest Lag BaOmer wird zwischen Pessach und dem Wochenfest Schawuot gefeiert. Es durchbricht die vom Gedenken an Katastrophen für das jüdische Volk geprägte Omerzeit, in der praktizierende Juden keine freudigen Ereignisse feiern. In diesem Jahr beginnt das Fest nach dem Sonnenuntergang des 29. April. kna

Luftfahrt

Bericht: Israels Staatsflugzeug zum Berliner Flughafen gebracht

Wegen des Kriegs gegen den Iran: »Flügel Zions« parkt nun am Flughafen BER

 02.03.2026

Israel

El Al bereitet Rückholaktion für gestrandete Passagiere vor

Alle Flüge sind gestrichen. El Al stoppt den Ticketverkauf, um zuerst Passagiere im Ausland nach Israel zurückzubringen

von Imanuel Marcus  02.03.2026 Aktualisiert

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

»Ich bin für die klare Haltung Deutschlands dankbar«

Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

von Detlef David Kauschke  02.03.2026

Genuss

Kultivierter Rausch

Auch an Purim greifen viele Israelis zu heimischen Boutique-Weinen – die immer besser werden. Eine Entdeckungsreise zu kleinen Weingütern, wo Winzer mit Pioniergeist den Geschmack Israels neu definieren

von Sabine Brandes  02.03.2026

Krieg gegen Iran

Trump: »Die große Welle kommt erst noch«

Der US-Präsident hat noch umfassendere Angriffe gegen das Mullah-Regime in Teheran angekündigt und schließt auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus

 02.03.2026

Nahost

»Im Iran ist derzeit nichts unmöglich«

Die israelische Expertin für die Islamische Republik und iranische Achse, Sima Shine, erläutert, wie es um das Regime in Tehran bestellt ist

von Sabine Brandes  02.03.2026

Nahost

An Tag 3 des Iran-Kriegs wird eine neue Front eröffnet

Die Operationen »Roaring Lion« und »Epic Fury« haben dem iranischen Regime bereits empfindliche Schläge zugefügt. In Israel kam es bei Gegenangriffen zu Toten und Verletzten

von Imanuel Marcus  02.03.2026

Libanon

Israel tötet Hisbollah-Geheimdienstchef

Hussein Makled soll Spionageaktionen gegen die israelische Armee geleitet haben

 02.03.2026

Meinung

Wie die Kirche beim Thema Iran die Orientierung verliert

Wenn im Nahen Osten die Raketen einschlagen, schlagen in Deutschland zuverlässig die Liturgien an. Dann ertönt immer der gleiche Dreiklang: Deeskalation, Dialog, Gebet. Das ist eine beunruhigende Blindheit gegenüber der Realität des iranischen Regimes, findet unser Autor.

von Daniel Neumann  02.03.2026