Medienbericht

Irans Präsident soll Ayatollah gebeten haben, Israel nicht anzugreifen

Chamenei und Peseschkian am Sarg des Hamas-Chefs Ismail Haniyeh Foto: picture alliance / Anadolu

Beginnen die Abschreckungsmaßnahmen der USA und Israels zu wirken? Der iranische Präsident Massud Peseschkian soll den obersten Führer des Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, darum gebeten haben, Israel nicht anzugreifen. Das berichtet der regimekritische Nachrichtensender »Iran International« unter Berufung auf Quellen, die mit dem Vorgang vertraut sein sollen.

Demzufolge habe Peseschkian gewarnt, dass ein israelischer Gegenangriff der iranischen Wirtschaft und Infrastruktur schweren Schaden zufügen und sogar zum Zusammenbruch des Landes führen könnte. Chamenei habe während des Plädoyers seines Präsidenten nicht durchblicken lassen, wie er auf den Vorschlag reagieren werde.

Nach der Tötung des Hamas-Chefs Ismail Haniyeh in Teheran vergangene Woche, hatten sowohl das Mullah-Regimes als auch die Terroristen selbst Israel beschuldigt und Rache geschworen. Seitdem bereitet sich Israel auf einen möglichen Angriff vor und versucht ihn gleichzeitig mit klaren Botschaften zu verhindern. »Wir werden reagieren und einen hohen Preis für jeden Akt der Aggression gegen uns zahlen, egal von welchem Schauplatz aus«, sagte etwa Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Verteidigungsminister Joav Galant betonte während des Besuchs einer Kommandozentrale der israelischen Armee, dass sie sich auf alle Möglichkeiten vorbereiten müsse, auch auf einen »schnellen Übergang zur Offensive«.

Die Vereinigten Staaten hatten in den vergangenen Tagen immer wieder deutlich gemacht, dass sie im Falle eines Angriffs »eisern« zu ihrem Verbündeten Israel stehen würden und zusätzliche Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Region verlegt. ja

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