Pokémon Go

IDF verbietet Online-Spiel

Pokémon Go gibt Daten über den Aufenthaltsort preis. Foto: Montage JA

Wenn es um digitale Trends geht, sind die Israelis meist sofort dabei. Und so wandern auch sie jetzt über die Straßen, den Blick fest auf ihre Mobiltelefone gerichtet, auf der Suche nach den Charakteren von »Pokémon Go«.

Nicht nur Bürger in Zivil jagen mit. Auch die Männer und Frauen in Uniform spielen und posten ihre Erfolge beim virtuellen Monsterfangen in den sozialen Netzwerken.

Das Büro der Heimatfront (Pikud HaOref) forderte sogar dazu auf, Pikachu und Co. in den öffentlichen Sicherheitsräumen des Landes zu suchen.

IDF Doch am Freitagmorgen zog zumindest die Armee Pokémon Go den Stecker heraus. »Dieses Spiel ist eine Quelle, um Informationen zu sammeln«, steht in der Warnung der Informationssicherheits-Abteilung, die an alle Soldaten ging. Daher darf es in keiner Armeebasis gespielt werden, denn die Spieler müssen dem Betreiber Zugang zu ihrem Aufenthaltsort und ihrer Kamera gewähren.

Auch bei Gedenkstätten und Museen sorgt Pokémon Go für Probleme. Nachdem Nutzer die App auch in der Gedenkstätte Auschwitz, dem United States Holocaust Memorial Museum und dem Berliner Denkmal für die ermordeten Juden Europas nutzen konnten, haben sich mehrere Gedenkstätten an Nintendo und Niantic Labs, die Hersteller des Online-Spiels, gewendet, mit der Bitte, aus dem Spiel entfernt zu werden. Ob ihrer Bitte nachgekommen werden wird, ist bislang noch nicht bekannt.

Corona

Pfizer-Chef: Wahrscheinlich dritte und jährliche Impfdosis notwendig

Laut Albert Bourla spielen Mutationen eine große Rolle

 16.04.2021

Nahost

Israel reagiert auf Angriffe, um seine Bürger zu schützen

Palästinensische Terroristen im Gazastreifen hatten zuvor eine Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert

 16.04.2021

Pandemie

Israel hebt Maskenpflicht im Freien auf

Vier Monate nach Beginn der Impfkampagne werden immer weniger Neuinfektionen registriert

 15.04.2021

Jerusalem

Israelreisen für Geimpfte bald wieder möglich

Ab dem 23. Mai soll die Einreise für Gruppen ausländischer geimpfter Touristen möglich sein

 15.04.2021

Atomprogramm

Explosive Botschaft

Der Iran beschuldigt Israel wegen des Angriffs auf die Nuklearanlage in Natanz und droht mit Vergeltung

von Sabine Brandes  15.04.2021

Jerusalem

»Israeliana« damals und heute

Rechtzeitig zum 73. Geburtstag des Landes stellt das Israel-Museum populären Kitsch aus

von Sabine Brandes  15.04.2021

Knesset

Immer noch ohne Regierung

Die Chancen auf eine Koalitionsbildung stehen weiterhin schlecht

von Sabine Brandes  15.04.2021

Nachrichten

Mode, Gewalt, Unterricht

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  15.04.2021

Jom Haazmaut

Mein Israel

Unsere Autorin lebt seit drei Jahren im Land ihrer Träume. Ein ganz persönlicher Glückwunsch

von Sarah Cohen-Fantl  15.04.2021