Jom Haschoa

Holocaust-Gedenktag in Israel - Sirenen heulen landesweit

Auch auf Schnellstraßen stand am Yom HaSchoa alles still. Foto: copyright (c) Flash90 2024

Mit landesweitem Sirenengeheul hat Israel der sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust gedacht. Um 10.00 Uhr vormittags (Ortszeit) kam das öffentliche Leben für zwei Minuten zum Erliegen – Autofahrer hielten an, Menschen unterbrachen ihre Wege, um in stillem Gedenken zu verharren. In der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem begann im Anschluss die zentrale Zeremonie.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auch in diesem Jahr fällt der Gedenktag in eine Zeit des Krieges. 24 israelische Geiseln sowie die Leichname von 35 Entführten befinden sich weiterhin in der Gewalt der Hamas.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zog in seiner Rede in Yad Vashem am Mittwochabend Parallelen zwischen der Hamas und den Nazis. Beide hätten das Ziel, das jüdische Volk zu vernichten. Der Kampf gegen die Hamas werde fortgeführt, bis alle Geiseln zurückgekehrt und die Terrorgruppe zerschlagen sei. Auch bekräftigte er erneut, Israel werde dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu besitzen.

Lesen Sie auch

Während der NS-Zeit wurden von 1933 bis 1945 rund sechs Millionen Juden ermordet. In Israel leben heute noch knapp 120.000 Holocaust-Überlebende – rund 13.000 weniger als vor einem Jahr. dpa/ja

New York/Madrid

»Warum unterhält Spanien noch immer koloniale Enklaven in Afrika?«

Israels UNO-Botschafter Danny Danon: »Vielleicht sollte Spanien, bevor es uns weiter belehrt, der Welt etwas erklären.«

 02.08.2026

Street-Art

Jeden Tag ein neues Gesicht

In Tel Aviv zeugen unzählige Graffitis von dem, was die Stadt und ihre Menschen bewegt. Eine Tour

von Valentin Suckut  02.08.2026

Kommentar

Sánchez’ alter, antisemitischer Trick

Wer trägt die Verantwortung für die jüngste Katastrophe in Ceuta? Ausnahmsweise wohl nicht »die Zionisten«

von Rafael Seligmann  02.08.2026

Tel Aviv

»Und dann musste ich mein eigenes Grab schaufeln«

Über zwei Jahre lang war Evyatar David in Gewalt der Hamas. Jetzt berichtet er davon, wie er – ausgezehrt und geschwächt – sein eigenes Grab ausheben musste

 02.08.2026

Wahlkampf

Der Anti-Bibi

Erstmals führt Gadi Eizenkot mit seiner Partei Jaschar die Wahlumfragen an. Wer ist der überraschende Top-Herausforderer?

von Joshua Schultheis  01.08.2026

Meinung

Die Vereinten Nationen und ihre obsessive Fixierung auf den jüdischen Staat

Warum der Staatengemeinschaft ihre Heuchelei und Doppelmoral eher früher als später zum Verhängnis werden wird

von Daniel Neumann  01.08.2026

Tel Aviv/Lod

Ben Gurion Airport: Nur jeder dritte Flug startet pünktlich

Die auf dem Flughafen geparkten Tanker der US-Luftwaffe sind nur einer von mehreren Gründen für ständige Verspätungen

 31.07.2026

Libanon

Reaktion auf Drohnenangriff: Israel sprengt Hisbollah-Tunnelsystem

Auslöser für die nun erfolgte Zerstörung sei ein Drohnenangriff der Hisbollah am Mittwoch gewesen, erklären Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Katz

 31.07.2026

Großbritannien

Hackney will Städtepartnerschaft mit Haifa beenden

Ratsherr Simche Steinberger wirft der Ratsmehrheit vor, die sechs jüdischen Ratsmitglieder überhaupt nicht konsultiert zu haben

 31.07.2026