Israel

Hoffen auf den Papst

Im Gespräch: Papst Franziskus und Reuven Rivlin Foto: dpa

Israels Präsident Reuven Rivlin hat Hoffnungen auf einen weiteren Besuch von Papst Franziskus im Rahmen des Projekts »Land der Klöster« im Jordangraben geäußert. »Ich hoffe, dass er herkommen wird, um die Stätte mit mir zu eröffnen«, sagte er bei einem Treffen mit dem Präfekten der Ostkirchenkongregation, Kardinal Leonardo Sandri, in Rivlins Jerusalemer Residenz.

Der Papst, so Rivlin zu Sandri, habe seine Unterstützung für das Projekt ausgedrückt, das nach dem Wunsch von Israels Präsidenten einst zu einer ökumenischen, jordanisch-israelisch-palästinensischen Insel des Friedens und der Kooperation werden soll. Es sieht eine Minenräumung auf Ländereien von insgesamt acht Konfessionen sowie die anschließende Wiedereröffnung der seit Jahrzehnten stillgelegten Klöster und Kirchen an der Taufstelle Jesu am Jordan vor.

religionen Rivlin betonte erneut Israels Engagement zugunsten von Religions- und Kultfreiheit für alle Religionen. Jerusalem sei »eine offene Stadt, die Pilger und Betende aller Glaubensrichtungen mit offenen Armen und warmen Herzen empfängt«.

Angesichts von Verfolgungen in anderen Teilen des Nahen Ostens sei er stolz auf das Wachsen der christlichen Gemeinschaft in Israel. Rivlin rief Sandri ferner auf, bei seinem bevorstehenden Besuch in Ramallah eine israelische Friedensbotschaft an die palästinensischen Nachbarn zu übermitteln.

Sandri übermittelte dem Präsidenten laut Mitteilung Grüße des Papstes. Ferner dankte er Rivlin für seinen Einsatz für Frieden und Dialog sowie für blühende christliche Gemeinden im Land.  kna

Jerusalem

Werden die Wahlen in Israel vorgezogen?

Likud-Ministerin Gila Gamliel schlägt im Radio Ende Juni oder Anfang Juli als Tag vor

von Sabine Brandes  05.03.2026

Nahost

Iran greift Golfstaaten an

Mehr als 1.000 mutmaßlich iranische Drohnen wurden in den vergangenen Tagen allein von den Vereinigten Arabischen Emirate entdeckt. Auch im Irak gab es Einschläge. Ein Ende der Angriffe ist bisher nicht in Sicht

 05.03.2026

Iran

Schah-Sohn attackiert mögliche Ajatollah-Nachfolger

Der einflussreiche iranische Oppositionspolitiker Pahlavi erklärt die Suche nach einem neuen Religionsführer für aussichtslos. Der 65-Jährige bringt sich erneut als Übergangsfigur ins Spiel

 05.03.2026

Nahost

Das falsche Pferd im Libanon

Geschwächt und unter Druck im eigenen Land versucht die schiitische Terrormiliz Hisbollah, sich vom Iran zu distanzieren

von Sabine Brandes  05.03.2026

Nahost

Neuer Raketenangriff Irans auf Israel - Sirenen in Tel Aviv

Das Teheraner Regime greift den jüdischen Staat weiterhin an. Ein Passagierflugzeug musste laut einem Medienbericht den Landeanflug abbrechen, als Raketen ankamen

 05.03.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Krieg gegen Iran

Selbst im linken Lager liegt die Zustimmung noch bei 76 Prozent. Unter israelischen Arabern ist die Zustimmung weitaus geringer

 05.03.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  05.03.2026 Aktualisiert

Interview

»Es ist ein gerechter Krieg«

Oppositionsführer Yair Lapid unterstützt die Präventivschläge Israels und der USA gegen den Iran

von Sabine Brandes  05.03.2026

USA

»Amerika gewinnt: entschlossen, verheerend und ohne Gnade«

Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, dass die USA sich alle nötige Zeit nehmen würden, um den Krieg zu gewinnen

 05.03.2026