Terror

Hamas bekennt sich zu jüngstem Mordanschlag in Jerusalem

Ermittler am Tatort in Jerusalem Foto: copyright (c) Flash90 2023

Inmitten der Feuerpause im Gaza-Krieg hat die islamistisch-palästinensische Terrorgruppe Hamas einen Anschlag mit drei Toten und mehreren Verletzten in Jerusalem für sich reklamiert. Zwei palästinensische Attentäter hatten am Donnerstagmorgen an einer Bushaltestelle in Jerusalem das Feuer auf dort wartende Menschen eröffnet.

Der Anschlag sei unter anderem eine »Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung mit der Tötung von Kindern und Frauen im Gazastreifen und im besetzten Westjordanland«, hieß es von den Terroristen.

Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir forderte daraufhin ein Ende der Feuerpause im Gaza-Krieg. »Mit einer Hand unterschreibt die Hamas eine Feuerpause, und mit einer anderen Hand schickt sie Terroristen, um Juden in Jerusalem zu ermorden«, schrieb der Minister auf der Plattform X. »Wir müssen die Deals mit dem Teufel beenden und sofort mit großer Kraft zum Kampf zurückkehren, um das höchste Ziel des Kriegs zu erreichen: die vollständige Zerstörung der Hamas (…).«

Seit vergangenem Freitag gilt eine Feuerpause im Gaza-Krieg, während der in den Gazastreifen verschleppte Geiseln - zehn pro Tag - gegen dreimal so viele palästinensische Gefangene aus Israel ausgetauscht wurden. Die Kampfpause wurde zuletzt um einen Tag bis Freitagmorgen verlängert.

Die beiden Attentäter in Jerusalem, die mit einem Fahrzeug zum Tatort kamen, wurden nach Polizeiangaben von Soldaten und einem bewaffneten Zivilisten erschossen. Sie hätten ein Sturmgewehr und eine Pistole bei sich gehabt. dpa

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