Jerusalem

Glaube, Werte, Hoffnung und Tradition

Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Gläubige an der Kotel in Jerusalem Foto: imago/Winfried Rothermel

Mit einer neuen Ausstellung soll am 9. Mai das »Chain of Generation Center« nahe der Jerusalemer Kotel wiedereröffnen. Im Zentrum der vierteiligen Ausstellung stehen »die Geschichte des jüdischen Volkes über Generationen und seine ewige Verbindung zu Jerusalem«, teilte die verantwortliche »Western Wall Heritage Foundation« (Mittwoch) mit. Das Zentrum war über zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten und der Corona-Pandemie geschlossen.

geschichte Die vier Bereiche der unterirdischen und interaktiven Ausstellung befassen sich laut Mitteilung mit den Aspekten Glaube, Werte, Hoffnung und Tradition des jüdischen Volkes durch seine Geschichte vom Stammvater Abraham über den Holocaust bis zur Gründung des Staates Israel. Zum Einsatz sollen moderne Technologien kommen. Akustisch geführt werden die Besucher durch die Sänger und Komponisten Eviatar Banai und Assaf Amdurski.

Bislang gibt es die Ausstellung nur auf Hebräisch; eine englische Übersetzung ist nach Stiftungsangaben »für die nahe Zukunft« geplant. kna

Die iranische Atomanlage Fordo vor den amerikanischen Angriffen

Iranisches Atomprogramm

Fordo: Der Mossad war da

Yossi Cohen leitete den israelischen Auslandsgeheimdienst von 2015 bis 2021. Unter seiner Ära hätten israelische Spione die iranische Atomanlage Fordo mehrmals in Augenschein genommen

 12.08.2026

Israel

Tel Aviv bekommt offiziell einen »Geiselplatz«

Der Platz vor dem Kunstmuseum der israelischen Metropole wurde zum Sammelort für alle, die ihre Solidarität mit den Geiseln in Gaza ausdrücken wollten. An diese dramatische Zeit soll nun seine offizielle Umbenennung erinnern

von Andrea Krogmann  12.08.2026

Kommentar

UNRWA: Fakten statt Tabus

Warum Kritik am Palästinenserhilfswerk auf Schweigen und Ablehnung stößt

von Duki Dror  12.08.2026

Tel Aviv/Gaza/Brüssel

Israel verlängert zwei EU-Missionen in Palästinensergebieten

Die EU hilft bei der Ausbildung palästinensischer Polizisten und der Überwachung des Rafah-Grenzübergangs. Beide EU-Missionen können nun aus Sicht Israels bis 2027 weitergehen

von Cindy Riechau  12.08.2026

Eskalation

Israelisches Ministerium droht mit Schließung heiliger Stätten

Kein Geld, kein Service: Weil ein Haushaltsstopp auch den Betrieb heiliger Stätten betrifft, droht das zuständige Religionsministerium in Israel mit Schließungen - wenige Wochen vor den höchsten Feiertagen

 12.08.2026

Nahost

Abbas zu Gesprächen mit Erdoğan in Ankara

Der Palästinenserpräsident will sich zwei Tage in der Türkei aufhalten. Israels Finanzminister Smotrich fordert Netanjahu auf, Abbas die Rückkehr zu verweigern

 12.08.2026

UNO

Kein Rückzug aus Siedlungen

»Wir werden nirgendwo hingehen. Die jüdischen Gemeinden werden in Judäa und Samaria bleiben«, sagt Israels UNO-Botschafter Danny Danon

 12.08.2026

Jerusalem/Caracas

Israel und Venezuela nähern sich nach 17 Jahren wieder an

Beide Staaten verständigen sich auf die Wiederaufnahme konsularischer Kontakte und die Einrichtung eines offiziellen Koordinierungskanals

 12.08.2026

Westjordanland

Israels Armee verurteilt illegale Siedlerposten innerhalb palästinensischer Dörfer

Die IDF bezeichneten die jüngsten Vorgänge in dem Gebiet als »illegal, verwerflich und inakzeptabel«. Aber tun sie etwas dagegen?

 12.08.2026