Israel

Geiselfamilien marschieren auf Jerusalem

Die Familien der Geiseln machen seit dem 7. Oktober immer wieder ihren Sorgen und ihrem Ärger Luft Foto: Forum für Geisel- und Vermisstenfamilien

Um ihren Forderungen nach einem Abkommen zur Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln Nachdruck zu verleihen, haben Dutzende Angehörige einen Marsch auf Jerusalem begonnen. »Wir hoffen, dass dies der erste Schritt für ihre Rückführung ist«, sagte ein Sprecher der Familien vor Beginn des Marsches.

Vertreter der Familien riefen die Bevölkerung auf, sich an dem viertägigen Marsch zu beteiligen. »Niemand darf zurückgelassen werden«, forderten mehrere Angehörige, die die Geiseln ermutigten, »durchzuhalten«.

Ronen Neutra, Vater eines 22-jährigen entführten Soldaten, machte das israelische Kriegskabinett dafür verantwortlich, sicherzustellen, »dass alle Geiseln, lebendig und ermordet, in einem Geiseldeal eingeschlossen sind«. Ein solches Abkommen sei möglich.

Die Familien begannen ihren Marsch vom Gelände des Supernova-Musik-Festivals im südisraelischen Kibbutz Re’im. Bei dem Überfall der Hamas-Terroristen auf das Festival am 7. Oktober wurden mindestens 360 Menschen getötet und weitere in den Gazastreifen verschleppt. Die Ankunft in Jerusalem ist für Samstag geplant. kna

Bat Yam

Hotspot am Meer

Einst im Schatten Tel Avivs, liegt die Küstenstadt heute schwer im Trend

von Sabine Brandes  04.01.2026

Venezuela

Netanjahu gratuliert Trump

Israels Regierungschef Netanjahu lobt den US-Angriff in Venezuela und hebt Trumps Vorgehen gegen Maduro als »historisch« hervor. Andere israelische Politiker ziehen Parallelen zum Iran

 04.01.2026

Tel Aviv

Venezuela-Angriff: Lapid verweist auf den Iran

Die amerikanische Kommandoaktion zur Festnahme des venezolanischen Autokraten Maduro wird auch in Israel aufmerksam verfolgt. Nun äußerte sich der Oppositionsführer

 03.01.2026

Jerusalem

Gedenkstätte Yad Vashem verweigerte Selenskyj Rede

Kurz nach Kriegsbeginn in der Ukraine wollte Selenskyj in Yad Vashem sprechen. Aber durfte nicht. Der Gedenkstätten-Vorsitzende nennt nun dafür klare Gründe

 03.01.2026

Be'eri

Nach dem 7. Oktober

Daniel Neumann hat den Kibbuz Be’eri besucht und fragt sich, wie es nach all dem Hass und Horror weitergehen kann. Er weiß, wenn überhaupt, dann nur in Israel

von Daniel Neumann  02.01.2026

Libanon

Israel greift Hisbollah-Ziele an

Getroffen wurden unter anderem ein Waffenlager und ein Trainingsgelände der Terror-Miliz

 02.01.2026

Gazastreifen

Katz: Armee soll sich auf Kämpfe gegen Hamas vorbereiten

Die Terroristen der Hamas halten noch immer die Leiche von Ran Gvili in ihrer Gewalt und weigern sich, die Waffen niederzulegen

 02.01.2026

Israel

Sinkendes Bevölkerungswachstum in Israel

Die demografische Entwicklung in Israel ändert sich. Neueste Zahlen manifestieren den Trend der vergangenen Jahre

 01.01.2026

Israel

Hightech-Gründer und Philantrop: Morris Kahn ist tot

Er wollte Israel zum Mond bringen. Der israelische Unternehmer und Philanthrop Morris Kahn starb im Alter von 95 Jahren

 01.01.2026