Schach

Entscheidung im Tiebreak

Kopf-an-Kopf-Rennen: Viswanathan Anand und Boris Gelfand (r.) Foto: dpa

Seit dem 11. Mai traten sie Tag für Tag gegeneinander an. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, doch heute musste die Entscheidung fallen. Der israelische Schachmeister Boris Gelfand (43) und der indische Titelverteidiger Viswanathan Anand (42) spielten am Mittwochnachmittag in der Moskauer Tretjakow-Galerie um den Weltmeistertitel. Am Ende verpasste Gelfand den Titel nur denkbar knapp.

Nach einer dramatischen Serie von zwölf Spielen, von denen zehn unentschieden endeten und jeder Anwärter je einmal siegte, ging die Meisterschaft in die letzte Runde. Ab zehn Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit kämpften Gelfand und Anand in einer Serie von vier zeitlich begrenzten Schnellschachspielen von je weniger als einer Stunde gegeneinander, um den endgültigen Sieger zu ermitteln. Die zweite der vier Schnellpartien gewann der Titelverteidiger nach Aufgabe Gelfands; die übrigen drei Spiele endeten mit einem Unentschieden.

Der Weltmeistertitel ist mit einem Preisgeld von umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro verbunden. Der Vizemeister erhält rund 815.000 Euro. ja

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