Terror

Drei Geschosse aus dem Libanon auf Israel abgefeuert

Erst vor rund zwei Wochen waren zwei Raketen aus dem Libanon auf den Norden Israels abgeschossen worden. Foto: Flash 90

Unbekannte haben nach Angaben der israelischen Armee drei Geschosse aus dem Libanon nach Israel abgefeuert. Zwei davon seien in Israel gelandet, eines sei noch im Libanon niedergegangen, hieß es in einer Stellungnahme der Armee am Mittwoch. Die Armee habe mit Artilleriefeuer in Richtung Libanon reagiert, um die israelischen Bürger zu schützen und weitere Angriffe zu unterbinden. In Israel gab es zunächst keine Berichte über Verletzte.

Nach Angaben der Armee gab es in mehreren Orten im Norden des Landes Raketenalarm. Anwohner wurden laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Schutzräume aufzusuchen. Nach dem Einschlag eines Geschosses kam es demnach zu einem Feuer.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

iron dome Erst vor rund zwei Wochen waren zwei Raketen aus dem Libanon auf den Norden Israels abgeschossen worden. Das Abwehrsystem »Iron Dome« hatte nach Angaben der Armee damals eine davon abgefangen, die andere sei in offenem Gelände aufgeschlagen. Als Reaktion beschoss die Artillerie Ziele im Libanon.

Israelische Armeevertreter sagten damals, dass sie nach ersten Erkenntnissen davon ausgehen, dass vermutlich Palästinenser die Raketen aus dem Libanon abgefeuert hätten. Dies sei vor dem Hintergrund der instabilen Lage im Land und des stattfindenden muslimischen Opferfestes Eid al-Adha geschehen. Auch libanesische Sicherheitskreise vermuteten nach eigener Aussage, dass eine palästinensische Gruppierung die Raketen abgefeuert hat.

nachbarland Anfang Juli hatte Israels Verteidigungsminister Benny Gantz dem Nachbarland humanitäre Hilfe angeboten. Gleichzeitig hatte der libanesische Regierungschef Hassan Diab mit einem eindringlichen Hilferuf die internationale Gemeinschaft aufgefordert, das Land in der schweren Wirtschaftskrise vor dem Abgrund zu retten.

Israel und Libanon befinden sich offiziell im Kriegszustand. Vor allem die eng mit dem Iran verbündete libanesische Terrororganisation Hisbollah sieht in Israel einen Erzfeind. dpa/ja

Jerusalem

Herzog im saudischen Fernsehen: »Mein Traum ist Frieden mit Saudi-Arabien«

Der israelische Präsident äußert sich auch zu den Themen Iran, Syrien, Libanon und Gaza: »Mein Herz schmerzt um jeden unschuldigen palästinensischen Zivilisten, der getötet wird.«

 17.07.2026

Jerusalem

Knesset verabschiedet umstrittene Medienreform – Opposition zieht vor Gericht

Das Gesetz erweitert den Einfluss der Regierung auf den Nachrichtenmarkt erheblich. Nach der Verabschiedung reichten mehrere Organisationen und Oppositionsparteien Klagen beim Obersten Gerichtshof ein

 17.07.2026

Neue Umfrage

Netanjahus Koalition stürzt auf 48 Sitze ab – Opposition kommt auf 62

In Israel zeichnet sich nur gut drei Monate vor der Wahl ein deutlicher Stimmungsumschwung ab

 17.07.2026

Jerusalem

Netanjahu verschiebt USA-Reise wegen Lindsey Grahams Beerdigung

Ursprünglich hatte der israelische Ministerpräsident morgen abfliegen und bis Dienstag in den USA bleiben wollen

 17.07.2026

Essay

Der Flüchtlingsstatus der Palästinenser muss endlich enden

Wer über Asyl spricht, muss auch über die Bedingungen sprechen, unter denen Schutz wieder entfallen sollte

von Steven Guttmann  16.07.2026

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Herkunft und Sympathien der Spielerikone kursieren, erzählen die Söhne eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine andere, besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  16.07.2026 Aktualisiert

Italien

Wenn Anne Frank und Primo Levi mit »Nazis« beschmiert werden

Erneut antisemitischer Vandalismus gegen ein Holocaust-Gedenkgemälde in Mailand

 16.07.2026

Israel

Knesset beschließt Ausweitung geschlechtergetrennter Studiengänge

In Zukunft sollen auch Master- und Promotionsstudiengänge getrennt für Frauen und Männer ermöglicht werden

 16.07.2026

Washington D.C.

Künftige kolumbianische Regierung will Botschaft nach Jerusalem verlegen

Damit gibt es bald neun diplomatische Vertretungen in der israelischen Hauptstadt

 16.07.2026