Israel

Deutschland auf Liste sogenannter roter Länder

Auch für Israel gilt aus deutscher Sicht eine Corona-Reisewarnung. Foto: imago images/CHROMORANGE

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen kommt Deutschland am 8. November in Israel auf die Liste der sogenannten roten Länder.

Dies teilte das israelische Gesundheitsministerium am Sonntag auf seiner Webseite mit. Damit müssen sich Einreisende aus Deutschland wieder in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Aktuell gilt diese Pflicht für Deutschland als »grünes Land« mit niedrigen Infektionszahlen nicht.

Einreiseverbot Für Ausländer gilt in Israel seit März ein generelles Einreiseverbot. Es gibt allerdings Ausnahmen – etwa für Ausländer, deren Lebensmittelpunkt sich in Israel befindet. Die neuen Bestimmungen vom 8. November an gelten auch für Israelis, die aus Deutschland zurückkommen.

Auch für Israel gilt aus deutscher Sicht eine Corona-Reisewarnung. Wenn in Deutschland am 8. November auch eine Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten in Kraft tritt, kann eine Reise zwischen beiden Ländern insgesamt fast einen Monat häusliche Absonderung »kosten«.

Für Ausländer gilt in Israel seit März ein generelles Einreiseverbot. Es gibt allerdings Ausnahmen.

Nach Verhängung eines zweiten Lockdowns in Israel vor eineinhalb Monaten sind die Infektionszahlen wieder deutlich gesunken. Am Sonntag verzeichnete das Gesundheitsministerium 218 neue Fälle. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise in Israel vor einem Monat waren es noch mehr als 9000 pro Tag.

deutschland Zum Vergleich: In Deutschland meldeten die Gesundheitsämter nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Sonntag 14.177 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages. In Deutschland leben etwa neunmal so viele Menschen wie im Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Israel nach offiziellen Angaben mindestens 314.535 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 2541 Menschen starben in Verbindung mit einer Corona-Infektion. dpa

Analyse

Wenig Hoffnung

30 Jahre nach den Osloer Abkommen tobt eine neue Terrorwelle

von Sabine Brandes  01.12.2022

Rahat

Schatzsuche im Brunnen

Drei Antiquitätenräuber wurden in der archäologischen Stätte von Horvat Maaravim auf frischer Tat ertappt

von Sabine Brandes  30.11.2022

Jerusalem

Netanjahu will mehr Zeit für Regierungsbildung

Likud will Gesetz ändern, um den wegen Steuervergehen vorbestraften Arie Deri wieder zum Minister zu machen

von Sabine Brandes  30.11.2022

Archäologie

3000 Jahre alter Skarabäus entdeckt

Nach Angaben der Altertumsbehörde stammt das Fundstück aus der Bronzezeit

 30.11.2022

Tourismus

Wüstes Vergnügen

Im Negev soll ein großer Freizeitpark entstehen und die Region attraktiver machen

von Sabine Brandes  29.11.2022

UN-Teilungsplan

Für Herzls Vision

Unser Autor feierte in Jerusalem den Beschluss der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 – und kämpfte bei der Palmach für die Unabhängigkeit

von Karl Pfeifer  29.11.2022

Jerusalem

»Nichts weniger als Wahnsinn«

Der rechtsextreme Parlamentarier Avi Maoz von der Anti-LGBTQ-Partei Noam unterzeichnet Abkommen mit dem Likud

von Sabine Brandes  28.11.2022

Nachrichten

Hirsche, Botschaft, Alter

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  27.11.2022

Terror

Nach Bombenanschlägen in Jerusalem: Weiteres Opfer gestorben 

Am Mittwoch waren an zwei Haltestellen im Großraum Jerusalem Sprengsätze explodiert

 27.11.2022