Israel

Der Winter hat Einzug gehalten

Schnee auf dem Hermon (Archivbild) Foto: Flash 90

Die Surfer freuen sich, die Skifahrer müssen sich noch etwas gedulden. Am Mittwoch hat der Winter in Israel endlich Einzug gehalten. Heftige Winterstürme mit starken Niederschlägen zogen durch das ganze Land. Auf dem Berg Hermon in den Golanhöhen fiel zum ersten Mal in diesem Jahr Schnee.

HEIZGERÄTE Der Leiter des IDF-Kommandos auf dem Hermon, Nof Brown, sagte in einem Interview im Armeeradio, dass sich die Soldaten der Einheit bereits seit zwei Monaten auf den Schnee eingestellt hätten, indem die Ausrüstung auf Vordermann gebracht und Heizgeräte aufgestellt wurden. »Wir haben Systeme hier oben, mit denen wir die Gegend überwachen können, und auch ein Vehikel, das uns durch den Schnee bringt«, so Brown.  

Fünf Zentimeter der weißen Pracht auf dem Hermon blieben liegen.

Fünf Zentimeter der weißen Pracht blieben liegen, meldete der meteorologische Dienst des Landes. Auf dem Gipfel wurde minus ein Grad Celsius gemessen. Die Ski- und Rodeleinrichtungen bleiben vorerst noch wegen extrem windiger und nebeliger Wetterverhältnisse geschlossen, gaben die Betreiber an.

Auf dem Mittelmeer peitschte am Donnerstagmorgen eine mehr als zwei Meter hohe Gischt sehr zur Freude der Wellenreiter entlang der Küste.

NOVEMBER Doch das Winterwetter soll nicht lange anhalten. Bereits am Wochenende werden wieder höhere Temperaturen und ein Ende der Niederschläge angekündigt. Der vergangene Monat ist als »heißtester November« in Israels Geschichte eingegangen, die Temperaturen lagen zwei bis drei Grad über dem Durchschnitt der anderen Jahre.  

Trotz der heftigen Güsse vom Mittwoch sank der Pegel von Israels größtem Süßwasserreservoir, dem See Genezareth (Kinneret) um einen halben Zentimeter. Der Pegel befindet sich 1,94 Meter unter der oberen roten Linie, die einen vollen See markiert.

Nahost

»Der Iran ist sehr geschwächt«

Wie Experten die Entwicklung und Folgen des Krieges derzeit einschätzen

von Sabine Brandes  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  18.04.2026

Kommentar

Hätte er doch einfach geschwiegen

Michael Schulte ist der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des ESC der letzten Jahre. Und Schulte ist ein geschichtsbewusster Künstler. Umso befremdlicher sind seine Einlassungen zu Israel

von Daniel Killy  18.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026

Herzliya

Studie: Mit diesen Methoden mehr Erfolg auf Dating-Apps

Eine wichtige Erkenntnis der Untersuchung: Es kommt weniger darauf an, was man über sich preisgibt, als wie man es tut

 17.04.2026

Umfrage

Waffenruhen mit Iran und Hisbollah: Israelis pessimistisch

Weniger als 40 Prozent sagen, sie hätten die erfolgten Militäreinsätze unterstützt, wenn ihnen die Entwicklungen im Voraus bekannt gewesen wären

 17.04.2026

Studie aus Israel

KI treibt Arbeitslosigkeit bei Programmierern und Verkäufern nach oben

Bei Programmierern gehen zwischen 12 und 20 Prozent des jüngsten Anstiegs der Erwerbslosigkeit auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zurück

 17.04.2026