Militär

Deal zu Präzisionsraketen

Raketenstart: IMI ist auf Präzisionswaffen spezialisiert, um Bodenziele unterschiedlicher Art ins Visier zu nehmen. Foto: IMI

Das Verteidigungsministerium verkündete am Montag, dass es hoch entwickelte Raketen produzieren lässt, die Hunderte von Millionen Schekeln kosten und jeden Ort im Nahen Osten erreichen können. Der Vertrag mit dem staatlichen Hersteller Israeli Military Industries (IMI) ist bereits unterzeichnet worden.

»Diese Präzisionsgeschosse erhöhen die Fähigkeiten der IDF beträchtlich und ermöglichen den exakten Beschuss in abgelegenen Gegenden mit sofortiger Verfügbarkeit und zu geringeren Kosten als andere Kampfsysteme«, heißt es in einer Stellungnahme des Ministeriums.

produktion Einige der Waffen seien bereits in Produktion gegangen, andere würden sich in der letzten Etappe der Forschung und Entwicklung befinden, erläuterte Verteidigungsminister Avigdor Lieberman. »In einigen Jahren wird die israelische Armee jeden Punkt in dieser Region erreichen können, ob nah oder fern«, betonte er. Das System wird per Fernbedienung aktiviert. »Wir machen die Armee damit stärker und ausgeklügelter.«

Die Raketen, die eine Reichweite von 300 Kilometern haben werden, sollen die Luftwaffe IAF im Falle eines Angriffs auf die Flughäfen auf dem Boden unterstützen, gab die für den Deal verantwortliche Abteilung in der Armee, die Verwaltung für die Entwicklung von Waffen und technologischer Infrastruktur, an. Präzisionsgeschosse sollen demzufolge die Abhängigkeit der Bodentruppen von der IAF reduzieren und vor allem gegen die Bedrohung durch die schiitische Terrormiliz Hisbollah und deren Raketenarsenal eingesetzt werden.

Der Vorsitzende von IMI, Yitzhak Aharonovich, erklärte dazu, dass »die innovativen Raketensysteme, die die IDF erwirbt, die technologischen Fähigkeiten des Unternehmens demonstrieren«. Man sei auf Präzisionsraketen spezialisiert, um Bodenziele unterschiedlicher Art genau ins Visier zu nehmen.

Jerusalem

Bericht enthüllt Verbindungen zwischen Palästina-Aktivisten und Terroristen

Das israelische Diaspora-Ministerium hat eine Untersuchung veröffentlicht, die zeigen soll, wie israelfeindliche Aktivisten aus den USA die Nähe zu Terrororganisationen suchen

 04.08.2026

Rom

Weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in Rom

Die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah halten an. Doch gleichzeitig gehen direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon weiter. Worum geht es dabei?

 04.08.2026

Gaza

Israel lehnt Abzug vor Entwaffnung der Hamas ab

Der vorgesehene israelische Truppenabzug und die Entwaffnung der Hamas sollen offenbar doch nicht parallel erfolgen. Das Board of Peace verändert die Bedingungen

 04.08.2026

Jerusalem

Herzog empfängt neuen deutschen Botschafter

Alexander Graf Lambsdorff hat die Nachfolge von Steffen Seibert als Botschafter in Israel offiziell angetreten. Jetzt war der neue Vertreter Deutschlands beim Präsidenten - dieser sprach dabei auch von »besonderen Beziehungen«

 04.08.2026

Israel

Sie wurde auf dem Nova-Festival ermordet: Junger Israeli tot am Grab seiner besten Freundin aufgefunden

»Auch die Freunde der Ermordeten sind Opfer dieser Tragödie«, sagt die Familie von Bar Bechor Asraf.

 04.08.2026

Israel

Präsident Herzog lobt Gaza-Friedensplan

In der israelischen Regierung gibt es Vorbehalte gegen den von US-Präsident Donald Trump entwickelten Plan. Das Staatsoberhaupt ist optimistischer

 03.08.2026

Jerusalem

Netanjahus Kehrtwende im Wahlkampf

Premier Netanjahu will sich offenbar von den Haredim distanzieren, um gemäßigte Likud-Wähler zurückzugewinnen

von Sabine Brandes  03.08.2026

Luftfahrt

Condor nimmt Israel-Flüge wieder auf

Der erste planmäßige Flug landete am Samstagabend am Flughafen Ben Gurion – mit vollständig ausgelasteter Maschine

 03.08.2026

Jerusalem

Katz bestreitet, Generalmajor im Live-Interview gefeuert zu haben

Der Verteidigungsminister spricht von einer »glatten Lüge und Teil einer politischen Kampagne gegen die Regierung«

 03.08.2026