Tourismus

Wer darf nach Israel? Zweiter Test nach Einreise im Gespräch

Touristen am Ben-Gurion-Flughafen Foto: Flash 90

Tourismus

Wer darf nach Israel? Zweiter Test nach Einreise im Gespräch

Corona-Kabinett in Jerusalem erwägt zusätzliche Maßnahmen. Deutschland unterdessen als »orange« eingestuft

von Sabine Brandes  25.11.2021 16:36 Uhr

Gerade erst war das Land für Touristen aus dem Ausland geöffnet worden. Jetzt könnten die Vorschriften wieder verschärft werden. Denn in Israel warnen Experten vor einer fünften Welle der Corona-Pandemie.

Am Dienstagabend war das Corona-Kabinett der Regierung in Jerusalem zusammengekommen, um neue Maßnahmen zu besprechen. Unter anderem wird in Erwägung gezogen, dass man eventuell weitere Tests nach der Einreise von ausländischen Besuchern fordern könnte.

Das Komitee aus Gesundheitsexperten rät der Regierung, zusätzliche Coronatests zu verlangen, beispielsweise drei bis fünf Tage nach der Einreise. Bislang ist dies jedoch noch nicht bestätigt.

Derzeit ist Deutschland vom Gesundheitsministerium als »orange« aufgelistet und fällt damit in die »Risiko-Kategorie«. Nach Angaben des Ministeriums sind »Reisen in dieses Land erlaubt, jedoch wegen der lokalen Infektionsrate nicht empfohlen«. Touristen, die aus Deutschland ankommen und vollständig geimpft sind, müssen 24 Stunden in Quarantäne oder so lange, bis ihr negatives PCR-Testergebnis angekommen ist.

Die aktuellen Daten zum Stand der verschiedenen Länder gibt es hier: https://corona.health.gov.il/en/country-status/

Jerusalem

Netanjahu weiterhin skeptisch gegenüber Iran-Deal

Ein Abkommen müsse weit über das Atomprogramm hinausgehen und auch Irans regionale Stellvertreterorganisationen einbeziehen, sagt der Ministerpräsident

 13.02.2026

Tel Aviv

Barak bedauert Kontakte zu Epstein und räumt problematische Formulierungen ein

Er habe im Rückblick »gründlicher urteilen« müssen und bedaure bereits das erste Treffen mit dem Investor im Jahr 2003, sagt der frühere Ministerpräsident

 13.02.2026

Öffentlicher Nahverkehr

Jetzt auch am Schabbat: Busverbindung von Tel Aviv zum Flughafen Ben Gurion

Die Linie 711, die bisher zwischen Tel Aviv und der Stadt Shoham unterwegs ist, wird künftig über den Flughafen geführt

 13.02.2026

Israel

Gesetz: Der 7. Oktober soll nicht »Massaker« heißen

Das Büro von Premierminister Netanjahu ließ das Wort für den Titel des Gedenktages streichen. Überlebende und Angehörige außer sich vor Wut

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nahost

Israels digitale Front gegen Teheran

Hunderte Cyberattacken wurden in zwölf Monaten abgewehrt. Behörden sprechen von einer »ausgedehnten iranischen Kampagne«

von Sabine Brandes  12.02.2026

Westjordanland

Bericht: Autonomiebehörde zahlt weiterhin »Märtyrer-Renten«

Eigentlich hatte Mahmoud Abbas das Ende der international verurteilten »Pay for Slay«-Praxis verkündet. Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch hat er gelogen

 12.02.2026

Gaza

Sicherheitsstillstand

Die Terrororganisation Hamas macht auch in der zweiten Phase des Waffenruhe-Abkommens klar, dass sie einer Entmilitarisierung nicht zustimmen wird

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nachrichten

Botschafter, Kontrolle, Künstliche Intelligenz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  12.02.2026

Meinung

Wiesbaden: Wie man dem Antisemitismus und dem Islamismus eine Bühne bietet

Im Haus der Vereine durfte die Jugendgruppe »Salehin« auftreten. Offiziell ging es um eine »kulturelle religiöse Jugendveranstaltung«. Doch tatsächlich wurde dort Propaganda für das Mullah-Regime gemacht

von Daniel Neumann  12.02.2026