Raumfahrt

»Chag sameach!«

Der israelische Astronaut Eytan Stibbe Foto: Flash 90

Der israelische Astronaut Eytan Stibbe hat sich am Dienstag mit den drei Kollegen der privaten Axiom-Mission vom der Crew der ISS verabschiedet. Am Samstag vorvergangener Woche waren die Astronauten in der Raumstation angekommen, jetzt treten sie den Rückflug an.

Stibbe sprach bei der »Farewell Ceremony« in Hebräisch. Er schwärmte davon, dass er gerade nochmals über Israel geflogen sei und einen wunderschönen Blick hatte. Die Zeit an Bord der ISS sei eine ganz besondere Erfahrung gewesen. Er dankte für die internationale Zusammenarbeit. Abschließend wünschte er allen: »Chag sameach!«.

rückkehr Eytan Stibbe, ehemaliger israelischer Kampfpilot und heute Unternehmer, ist vor elf Tagen als Teil einer vierköpfigen Crew vom Kennedy Space Center in Florida ins Weltall aufgebrochen. Michael López-Alegría, der kanadische Geschäftsmann Mark Pathy und der US-Immobilienunternehmer Larry Connor haben auf der ISS wissenschaftliche Forschungsprojekte durchgeführt. Am Mittwoch wird mit ihrer Rückkehr auf die Erde gerechnet.

An Bord der Raumstation blieb Stibbe aber noch Zeit, das Pessachfest zu feiern. In seinem Blog hatte er angekündigt: »Am ersten Sederabend, der im Weltraum stattfindet, werde ich mit euch allen Mazza essen, einen Kiddusch ausführen und sogar köstlichen traditionellen Gefilte Fisch essen.« Danach wollte er über die Bedeutung von Pessach, über die Werte und Weltanschauungen, die die Seder-Tradition und das Lesen der Haggada vermitteln, erzählen. ddk

Meinung

Die Isaac Accords – Kooperation statt Symbolik

Im Gegensatz zu den Abraham Accords geht es bei dem Vertrag zwischen Argentinien und Israel nicht um eine Normalisierung der Beziehungen, sondern um eine Vertiefung. Gerade darin liegt seine politische Logik

von Carsten Ovens  22.04.2026

Berlin

Israelischer Starkoch auf den Spuren seiner deutschen Großmutter

Schnitzel - das klingt erst einmal sehr deutsch. Dieses Schnitzel allerdings kommt anders daher. Ein Besuch im Berliner Restaurant »Berta«, das ein israelischer Starkoch nach seiner deutschen Großmutter benannt hat

von Nina Schmedding  22.04.2026

Jerusalem

Klima-Forscher: Teile Israels könnten unbewohnbar werden

Israelische Klimaforscher sagen, der südliche Arava-Raum, Eilat sowie das Jordantal seien besonders gefährdet

 22.04.2026

Westjordanland

Berichte über Verletzte nach Siedler-Angriff

Radikale Siedler haben Berichten zufolge in einem Dorf palästinensischen Besitz in Brand gesteckt. Mehrere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden

 22.04.2026

Terroristen-Gefängnis

Hamas-Terroristen belästigten Reservistinnen sexuell

Eine Reservistin sagt dem Sender KAN, Häftlinge hätte vor ihr masturbiert und ihr erniedrigende Blicke zugeworfen. Die psychischen Folgen seien bis heute spürbar

 22.04.2026

Tel Aviv

Mutter von Hersh Goldberg-Polin veröffentlicht Buch über Kampf für ihren Sohn

Sie habe vor allem die Wahrheit erzählen wollen, sagt Rachel Goldberg-Polin – und diese sei »sehr hässlich«

 22.04.2026

Israel

Jesus-Statue beschädigt: 30 Tage Haft für israelische Soldaten

Mit einem Hammer attackierte ein Soldat die christliche Heilsfigur im Libanon. Jetzt hat ein Militärgericht den Mann und seinen Kameraden verurteilt

 21.04.2026

Nachrichten

Schule, Posten, Verschwörung

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  21.04.2026

Landwirtschaft

Von Staub zu Öl

Im Kibbuz Sde Boker wird Bio-Olivenöl produziert. Das Projekt interpretiert die alte zionistische Idee neu, die Wüste zum Blühen zu bringen

von Sabine Brandes  21.04.2026