Rosch Haschana

Carines Honig-Muffins

Es ist angerichtet: Carine Goren backt aus Leidenschaft Foto: carine.co.il

Rosch Haschana

Carines Honig-Muffins

Die israelische Patissière verät ihr Lieblingsdessert zum jüdischen Neujahr

von Carine Goren  06.09.2010 15:52 Uhr

Dieser Kuchen ist bei mir zu Hause ein Muss nach jedem festlichen Rosch-Haschana-Essen. Ich mag auch die Variante, ihn als Muffins zuzubereiten, denn sie sind wie Fast Food: Leicht zu backen und einzeln zu servieren.

Ich habe das Rezept von meiner Kindergärtnerin Daisy Attias aus Mizpe Ramon im Süden Israels. Bei ihr gab es einmal in der Woche diese vorzügliche Muffins.

Zutaten:

200 g Zucker
320 g Honig
240 ml Öl
240 ml kalter Tee
6 Eier
420 g Mehl
1 EL Backpulver
½ TL Natron
1 gehäuften EL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
Backform für 24 Muffins

Zubereitung:

1.) Heizen Sie den Ofen auf 170° C vor.

2.) Verrühren Sie den Honig, den Zucker, das Öl, den Tee und die Eier in einer Schüssel miteinander

3.) Geben Sie das Mehl, den Natron, das Backpulver, Zimt und Nelken hinzu und verrühren Sie alles zu einem klümpchenfreien Teig

4.) Geben Sie den Teig in die Backform (mit Muffinförmchen ausgelegt) und backen Sie alles für 15 bis 20 Minuten. Wenn der Teig beim Anfassen leicht zurückspringt und bei der Holzstäbchenprobe nur wenige Krümel kleben bleiben, sind die Muffins fertig.

Noch ein süßes Geheimnis Die Muffins können zu Rosch Haschana auch in festliche Honig-Apfel-Muffins verwandelt werden. Schälen, entkernen und würfeln Sie dazu drei Äpfel (z. B. Granny Smith). Köcheln Sie die Würfel 5 Minuten in 30 g Butter, 3 EL Zucker und ½ TL Zimt. Gießen Sie die Äpfel ab, lassen sie kalt werden und geben sie zu dem Teig. Weitere Zubereitung wie oben.

Carine Goren ist Israels bekannteste Patissière. Sie hat eine eigene Kochshow und 2006 erschien ihr Buch »Sweet Secrets«, das sich 150 Wochen auf der Bestsellerliste hielt. Sie lebt in Hod Hasharon mit ihrem Mann Ronen und drei Katzen.

Jerusalem

Netanjahu weiterhin skeptisch gegenüber Iran-Deal

Ein Abkommen müsse weit über das Atomprogramm hinausgehen und auch Irans regionale Stellvertreterorganisationen einbeziehen, sagt der Ministerpräsident

 13.02.2026

Tel Aviv

Barak bedauert Kontakte zu Epstein und räumt problematische Formulierungen ein

Er habe im Rückblick »gründlicher urteilen« müssen und bedaure bereits das erste Treffen mit dem Investor im Jahr 2003, sagt der frühere Ministerpräsident

 13.02.2026

Öffentlicher Nahverkehr

Jetzt auch am Schabbat: Busverbindung von Tel Aviv zum Flughafen Ben Gurion

Die Linie 711, die bisher zwischen Tel Aviv und der Stadt Shoham unterwegs ist, wird künftig über den Flughafen geführt

 13.02.2026

Israel

Gesetz: Der 7. Oktober soll nicht »Massaker« heißen

Das Büro von Premierminister Netanjahu ließ das Wort für den Titel des Gedenktages streichen. Überlebende und Angehörige außer sich vor Wut

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nahost

Israels digitale Front gegen Teheran

Hunderte Cyberattacken wurden in zwölf Monaten abgewehrt. Behörden sprechen von einer »ausgedehnten iranischen Kampagne«

von Sabine Brandes  12.02.2026

Westjordanland

Bericht: Autonomiebehörde zahlt weiterhin »Märtyrer-Renten«

Eigentlich hatte Mahmoud Abbas das Ende der international verurteilten »Pay for Slay«-Praxis verkündet. Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch hat er gelogen

 12.02.2026

Gaza

Sicherheitsstillstand

Die Terrororganisation Hamas macht auch in der zweiten Phase des Waffenruhe-Abkommens klar, dass sie einer Entmilitarisierung nicht zustimmen wird

von Sabine Brandes  12.02.2026

Nachrichten

Botschafter, Kontrolle, Künstliche Intelligenz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  12.02.2026

Meinung

Wiesbaden: Wie man dem Antisemitismus und dem Islamismus eine Bühne bietet

Im Haus der Vereine durfte die Jugendgruppe »Salehin« auftreten. Offiziell ging es um eine »kulturelle religiöse Jugendveranstaltung«. Doch tatsächlich wurde dort Propaganda für das Mullah-Regime gemacht

von Daniel Neumann  12.02.2026