Jerusalem

Beten gegen Corona

Beten in Zeiten der Quarantäne (Symbolfoto) Foto: Flash90

Vertreter verschiedener Religionen wollen am Mittwochnachmittag im Jerusalemer King-David-Hotel angesichts der weltweiten Corona-Krise zusammen beten. Die beiden israelischen Oberrabbiner, der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III., der lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa, zwei muslimische Vertreter und der spirituelle Führer der Drusen, Scheich Mowafak Tarif, werden dabei ein eigens dafür geschriebenes Gebet sprechen.

ONLINE Das Gebet auf Hebräisch und Englisch beginnt um 15 Uhr (Ortszeit – 14 Uhr MESZ) und wird online übertragen. Die Initiative des israelischen Oberrabbinats, des israelischen Innen- und Außenministeriums, des Weltrats der religiösen Führer und weiterer Organisationen reagiere auf die weltweite Gesundheitskrise sowie wachsenden Antisemitismus und Rassismus in verschiedenen Teilen der Welt.

»Diese neue schlimme Realität hat die gesamte Menschheit betroffen, unabhängig von Religion Geschlecht oder Rasse. Aus echtem Glauben an die Solidarität fordern wir jetzt alle Bürger der Welt auf, sich zusammenzuschließen und gemeinsam für Gesundheit und Einheit zu beten«, heißt es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Nach Angaben des israelischen Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 mittlerweile bei 14.326 Menschen in Israel nachgewiesen worden, 4961 sind wieder genesen. 187 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.  dpa/kna

Jerusalem

Lucien Lazare gestorben

Der Historiker und Pädagoge schloss sich während der deutschen Besatzung Frankreichs dem Widerstand an. In Israel gehörte er zur Kommission von Yad Vashem

 23.09.2026

Jerusalem

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Fast drei Jahre nach dem beispiellosen Hamas-Massaker am 7. Oktober droht Israels Verteidigungsminister mit drastischen Folgen, sollte erneut ein Israeli verschleppt werden

 23.09.2026

Israelische Zeitungen

Wahlergebnisse

»Sieg der Extreme«

Nach dem AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern wächst in Israel die Aufmerksamkeit für Deutschlands politische Verschiebung

von Sabine Brandes  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Reaktionen

Besorgnis in Israel nach Berlin-Wahl

Der Wahlsieg der Linken sorgt vor allem mit Blick auf Antisemitismus und das jüdische Leben in der deutschen Hauptstadt für Aufmerksamkeit in israelischen Medien

von Sabine Brandes  22.09.2026

Umfrage

Mehrheit sieht keine Chance für friedliche Zwei-Staaten-Lösung

Eine friedliche Koexistenz ist für eine Mehrheit der Israelis und eine noch größere Mehrheit der Palästinenser im Westjordanland und in Ostjerusalem derzeit nicht vorstellbar

 22.09.2026

Alei Zahav

Terroranschlag im Westjordanland: Vater rettet seinem Sohn das Leben und stirbt

»Papa, ich möchte dir für 16 gemeinsame Jahre danken. Danke, dass du mir zugerufen hast, als der Terrorist kam«, sagte der 16-Jährige Yoav bei der Beerdigung seines Vaters

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Jerusalem

Ein toter Israeli bei Terroranschlag im Westjordanland

Kurz vor Beginn von Jom Kippur kommt es zu zwei Terroranschlägen im von Israel besetzten Westjordanland. Ein israelischer Zivilist und einer der angreifenden Palästinenser werden getötet

 20.09.2026