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Besuch, Meteor, Cello

Wandern liegt im Trend. Foto: Flash 90

Besuch
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat in dieser Woche Israel besucht. Er eröffnete ein tschechisches Kulturzentrum in Jerusalem. Premier Benjamin Netanjahu sagte dazu, dies sei »ein Schritt in Richtung des Botschaftsumzugs in Israels Hauptstadt«. Zeman hatte angekündigt, die Vertretung seines Landes nach Jerusalem verlegen zu wollen, als er vor der Knesset sprach. Präsident Reuven Rivlin bezeichnete ihn als Jerusalems treuesten Freund. Zeman machte klar, dass er sich Frieden wünsche, er glaube jedoch nicht an eine Zweistaatenlösung. »Ich sehe nicht, wie Gaza ein unabhängiger Staat sein kann, denn die Hamas will einen Terrorstaat.«

Meteor
Ein Team von Wissenschaftlern hat eine neue Theorie aufgestellt, warum die menschliche Zivilisation am Toten Meer vor 3700 Jahren so abrupt endete. Schuld sei ein Meteor gewesen, erklärten die Forscher. Allerdings keiner, der auf der Erde landete und einen Krater verursachte, vielmehr soll er einige Kilometer über der Erdoberfläche explodiert sein. So geschah es auch vor rund 100 Jahren in der unbewohnten russischen Taiga, was das Team als Beispiel auswertete. Die Zeitschrift »Science News« berichtet über den Fachaufsatz von Phillip Silvia, Leiter der Forschungsgruppe und der Ausgrabungen im jordanischen Tall el-Hammam, in dem es heißt: »Eine Explosion mit großer Hitze im Norden des Toten Meeres zerstörte eine Fläche von rund 500 Quadratkilometern, darunter auch die Ansiedlungen aus der Bronzezeit.« Ausgrabungen in dieser Gegend würden diese Annahme bestätigen.

Wandern
Jetzt können auch englisch-, französisch- und deutschsprachige Wanderfreunde Israel zu Fuß kennenlernen. Hobbywanderer Erez Speiser steckt hinter der Website hike-israel.com, die Israels Natur in verschiedenen Sprachen präsentiert. Speiser möchte seine Liebe für die heimische Landschaft mit anderen teilen. Es sei nicht möglich, sagt er, eine Wanderkarte zu erhalten, die nicht auf Hebräisch ist, sofern sich der Weg außerhalb der Parks befindet. Also erstellte er sie einfach selbst. Damit, hofft er, wird er bald mehr Touristen beim Wandern sehen. »Es ist selten, dass man dabei Nicht-Israelis trifft. Das hat mich immer gestört. Die Website ist ein Experiment, um dies zu ändern.«

Aussage
Von seinem Feriensitz aus sagte US-Präsident Donald Trump: »Israel wäre in großen Schwierigkeiten – ohne Saudi-Arabien.« Reporter hatten Trump gefragt, was er davon halte, dass die CIA davon ausgeht, dass der Kronprinz der Ölnation, Mohammad Bin Salman, die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi persönlich angeordnet hat. »Tatsache ist, dass Saudi-Arabien in der Region unheimlich hilfreich ist«, führte Trump aus. Wenn man sich an übertriebene Standards hielte, hätte man bald überhaupt keine Verbündeten mehr, so der Präsident zu der Kritik, er würde den grausamen Mord an Khashoggi in der saudischen Vertretung in Istanbul decken. Premier Netanjahu hatte sich vergangene Woche zum ersten Mal zu der schockierenden Tat geäußert und nannte sie »grauenvoll«. Er betonte jedoch auch, die Stabilität in dem arabischen Königreich müsse bewahrt werden.

Cello
Er wollte nur Musik machen. Doch der berühmte Cellist Amit Peled wurde verdächtigt, Gewalt ausüben zu wollen. Am Chopin-Flughafen in Warschau wurde er angehalten und musste seine Ersatz-Saiten abgeben, »weil man damit jemanden erwürgen könnte«, wurde ihm erklärt. Die Sicherheitsleute drohten zudem, die Saiten aus seinem 300 Jahre alten Cello zu entfernen, nahmen dann jedoch davon Abstand. Peled verließ Polen, nachdem er mit dem Warschauer Philharmonischen Orchester gespielt hatte. Doch der Musiker nahm es anschließend mit Humor. In einem Interview sagte er: »Das ist mir zum ersten Mal passiert. Zum Glück haben sie nicht angenommen, dass man mit dem Ständer jemanden erstechen kann.«

Übung
Die israelische Armee hat eine Übung veranstaltet, bei der trainiert wurde, wie man es mit zwei Terrorgruppierungen gleichzeitig aufnehmen kann. Es geht darum, gegen die Hamas im Gazastreifen und gegen die Hisbollah im Libanon simultan zu kämpfen, so die Armee in einer Stellungnahme. »Die Brigaden kämpften in unterschiedlichen Landschaften und Gegenden, in offenen Feldern und Städten.« An der zehntägigen Übung beteiligt waren die Einheiten Maglan, Egoz und Duvdevan, die zudem eng mit der Luftwaffe kooperierten. Stabschef Gadi Eizenkot überwachte das Training. Die Einheiten seien bereit für jedes Szenario und könnten jedem Feind in jeder Gegend gegenübertreten, machte er deutlich.

Terror

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Kibbuz Nahal Oz

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Jerusalem

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Besuch

Berlins scheidender Regierungschef reist nach Israel

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Kommentar

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