Soul & Funk

Bruno Mars tritt in Tel Aviv auf

Bruno Mars singt nicht nur. Vielmehr ist er auch ein begabter Komponist und erfolgreicher Produzent. Foto: picture alliance / Photoshot

Wenn Sie nicht nur in der Dusche singen können, sondern auch vor einem Publikum von mehreren Zehntausend Menschen, sind Sie gefragt. Kommen noch andere Begabungen hinzu, einschließlich Komposition und Produktion, sieht es noch besser für Sie aus. Sie haben außerdem bisher gleich 15 Grammy Awards erhalten und 130 Millionen Alben verkauft? Hut ab! Decken Sie auch mehrere Genres ab, von Pop über Soul bis Funk? Dann sind Sie nicht nur irgendein Star: Sie sind Bruno Mars.

Kontingent Wenn Sie diesen Namen tragen, ist es einfach, Zehntausende Konzerttickets innerhalb weniger Stunden zu verkaufen – oder das gesamte Kontingent an einem Tag. Genau dies ist Mars nun in Israel gelungen.

Am Mittwoch hatte der Veranstalter Live Nation das erste Konzert des Interpreten im jüdischen Staat für den 4. Oktober angekündigt, als die dortige Ticket Master-Webseite unter einem plötzlich einsetzenden Ansturm auf Tickets zusammenbrach. Viele Fans bekamen offenbar keine Tickets mehr.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ansturm In den vergangenen Tagen hatten Guns N’Roses den Tel Aviver HaYarkon-Park zum Kochen gebracht. Kurz zuvor hatte sich niemand geringerer als Robbie Williams dort ebenfalls als Magnet für viele Fans erwiesen. Weder den Rock-Legenden, noch dem Pop-Sänger war es allerdings gelungen, einen Ticket-Ansturm in der Größenordnung zu erzeugen, die Bruno Mars nun an den Tag legte.

Israelische Medien spekulieren bereits, die Veranstalter könnten am Folgetag ein zweites Bruno Mars-Konzert planen. Die Fans wären mit Sicherheit entzückt.

Das heute 37-jährige Multitalent wurde 1985 als Peter Gene Hernandez in Honolulu geboren. Sein Vater, der seinen Sprössling mit der Musik von Little Richard in Berührung brachte, hat einen jüdisch-ungarisch-ukrainisch-puertorikanischen Hintergrund. Seine Mutter, eine Sängerin und Tänzerin, wurde auf den Philippinen geboren. Bruno Mars wuchs in Waikiki auf.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Erfolg Nach einigen gescheiterten Versuchen, seine Musikerkarriere zu starten, veröffentlichte Bruno Mars im Jahr 2010 sein Debütalbum Doo-Wops & Hooligans, dessen erste Single Just the Way You Are große Erfolge hatte. Es handelte sich um einen Pop-Song nach herkömmlichem Strickmuster.

Schnell zeigte sich jedoch, dass Bruno Mars auch ein anspruchsvolleres Publikum erreichen konnte, darunter selbst die Soul- und Funk-Liebhaber. Eines der besten Beispiele für einen stimmungsgeladenen, sprichwörtlich umwerfenden Funk-Song ist Skate, ein Titel, den Bruno Mars mit Anderson .Paak (dessen Künstlername in der Tat mit Punkt in der Mitte geschrieben wird) einspielte. Das Duo schaffte es mit diesem Lied, die 70er-Jahre musikalisch zurückzuholen.

Tel Aviv

Klimawandel unter der Stadt: Kampf gegen steigende Grundwasserstände

»Das Problem ist nicht so akut wie eine iranische Rakete«, sagt ein Experte. »Wir haben Zeit, uns vorzubereiten. Wenn wir sie nicht nutzen, werden wir Schwierigkeiten bekommen.«

 25.02.2026

Staatsbesuch

Modi will strategische Partnerschaft in Israel verbessern

Modis dicht gedrängtes Programm führt den indischen Premier vom Flughafen direkt zu politischen und wirtschaftlichen Terminen in Jerusalem. Eine Rede vor der Knesset ist vorgesehen

 25.02.2026

Nahost

Deutschland warnt Bürger in Israel

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel hat das Auswärtige Amt Deutsche vor Ort zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen

 24.02.2026

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  24.02.2026

Nahost

US-Botschafter irritiert mit Aussagen über Israels Grenzen

Der US-Gesandte in Israel, Mike Huckabee, verärgert arabische Staaten im Interview mit Tucker Carlson

von Sabine Brandes  24.02.2026

Aliya

»Ich habe gewonnen«: Auschwitz-Überlebende (96) wandert nach Israel aus

Charlotte Roth will mehr Zeit mit ihrer Familie bringen, die zum größten Teil aus den USA nach Israel eingewandert ist

 24.02.2026

Jerusalem

»Schwerwiegendster Fehler in der Geschichte«: Israel warnt Iran vor Angriff

Die Hintergründe

 24.02.2026

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026