Israels Norden

Besonders heftiger Beschuss aus dem Libanon

Raketenabwehr über Haifa Foto: copyright (c) Flash90 2024

Es ist ein Sonntag mit besonders schwerem Beschuss auf den Norden Israels aus dem Libanon. Als würden die Sirenen gar nicht mehr aufhören, sagen Betroffene aus der immer wieder attackierten Küstenstadt Haifa. Dort hatte die Israeli Air Force (IAF) schon am frühen Morgen ein verdächtiges Luftziel über israelischem Seegebiet abgefangen. Doch um 9:49 Uhr sprangen wieder die Sirenen an, wie auch zur Zeit des Schreibens dieses Artikels: 20:09 Uhr.

Bis zum Nachmittag seien etwa 160 Hisbollah-Raketen in den Norden Israels eingedrungen, teilten die israelischen Streitkräfte (IDF) mit. Laut der Warn-App Rocketalert.live wurde bis zum Abend 300 Mal der Alarm ausgelöst - von Metula fast bis zum Toten Meer und bis nach Akko und Haifa.

Lesen Sie auch

Laut Magen David Adom waren die bisher einzig festgestellten körperlichen Verletzungen die bei Personen, die in Schutzräume eilten. Wie die »Jerusalem Post« berichtet, wurden MDA-Teams unter anderem nach Nahariya und Akko gerufen. Derweil sucht die israelische Polizei die Gegend nach möglichen weiteren betroffenen Gebieten ab.

Die IDF teilte desweiteren mit, dass die Luftverteidigung eine Reihe von Raketen habe abfangen können, während andere auf offenem Gelände einschlugen. Dabei seien unter anderem in der Gegend von Safed Feuer ausgebrochen, die aber bald gelöscht werden konnten. sal

Israelische Zeitungen

Wahlergebnisse

»Sieg der Extreme«

Nach dem AfD-Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern wächst in Israel die Aufmerksamkeit für Deutschlands politische Verschiebung

von Sabine Brandes  22.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  22.09.2026

Reaktionen

Besorgnis in Israel nach Berlin-Wahl

Der Wahlsieg der Linken sorgt vor allem mit Blick auf Antisemitismus und das jüdische Leben in der deutschen Hauptstadt für Aufmerksamkeit in israelischen Medien

von Sabine Brandes  22.09.2026

Umfrage

Mehrheit sieht keine Chance für friedliche Zwei-Staaten-Lösung

Eine friedliche Koexistenz ist für eine Mehrheit der Israelis und eine noch größere Mehrheit der Palästinenser im Westjordanland und in Ostjerusalem derzeit nicht vorstellbar

 22.09.2026

Alei Zahav

Terroranschlag im Westjordanland: Vater rettet seinem Sohn das Leben und stirbt

»Papa, ich möchte dir für 16 gemeinsame Jahre danken. Danke, dass du mir zugerufen hast, als der Terrorist kam«, sagte der 16-Jährige Yoav bei der Beerdigung seines Vaters

 22.09.2026

Meinung

Berlin bekommt, was es verdient!

Ein Kommentar von Chefredakteur Philipp Peyman Engel zum Erdrutschsieg der Linkspartei in der Hauptstadt

von Philipp Peyman Engel  20.09.2026

Jerusalem

Ein toter Israeli bei Terroranschlag im Westjordanland

Kurz vor Beginn von Jom Kippur kommt es zu zwei Terroranschlägen im von Israel besetzten Westjordanland. Ein israelischer Zivilist und einer der angreifenden Palästinenser werden getötet

 20.09.2026

Jerusalem

Präsident Herzog begnadigt verurteilten Ex-Soldaten Elor Asaria

Israels Präsident lässt einen Strafregistereintrag des ehemaligen Soldaten löschen, der 2016 einen am Boden liegenden, palästinensischen Attentäter tötete. Die israelische Armee war laut Berichten dagegen

 20.09.2026

Kommentar

Wo ist mein Berlin, in dem es keinen Hass auf Juden mehr geben sollte?

Unsere Gastautorin Dorothea Schupelius warnt vor der unheiligen Allianz der Linkspartei mit radikalen Muslimen - und vermisst das Berlin, in dem sie aufgewachsen ist

von Dorothea Schupelius  20.09.2026