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Kurzmeldungen

Auf die Schnelle

Müde Füchse im Zoo von Ramat Gan Foto: Flash 90

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Auf die Schnelle

Fuchs – Flaschen – Fleisch

von Sabine Brandes  07.11.2016 21:22 Uhr

Übung
Israel war eine von 27 Nationen, die an der jüngsten NATO-Rettungsübung in Montenegro teilgenommen haben. 24 Israelis aus verschiedenen Organisationen waren dabei. Die Tauchereinheit von ZAKA, eine Gruppe der Feuer- und Rettungsbehörde, Vertreter des Heimatfront-Kommandos und des Verteidigungsministeriums stellten sich verschiedenen Herausforderungen. In einem Szenario waren verschiedene Flüsse in Montenegro über die Ufer getreten und hatten für weitläufige Überschwemmungen gesorgt. Alle freiwilligen Helfer mussten sämtliche Wege per Boot zurücklegen. Die ZAKA-Einheit benutzte dabei zum ersten Mal einen motorisierten Unterwasserroller. Leiter Chaim Outmezgine sagte: »Keine Frage, dass uns diese Übung viel Wissen vermittelt hat, das wir in realen Situationen anwenden können.«

Muskeln

Sein Muskelspiel überzeugte: Der 20-jährige Kobi Ifrach hat den Titel »Mister Universe Junior« beim Bodybuilding gewonnen. »Es ist ein unglaubliches Gefühl, mich auf dem Treppchen mit der israelischen Flagge zu umhüllen«, freute sich der junge Mann aus Zichron Yaakov im Anschluss an seinen Sieg. »Ich komme aus so einem kleinen Land, das nun die ganze Aufmerksamkeit bekommt.« Das Training auf dem Weg zum Erfolg allerdings sei extrem hart gewesen, gab er zu. Er habe praktisch jahrelang 24 Stunden am Tag Gewichte gestemmt. »Außerdem muss ich alle eineinhalb Stunden etwas essen und darf manchmal überhaupt nicht trinken.«

Untersuchung
Nachdem mehrere palästinensische Olivenbauern Anzeige gegen unbekannt erstattet haben, hat die Polizei eine Untersuchung eingeleitet. Die Bauern seien bei der Ernte mehrfach von einer »Siedler-Gang« attackiert worden. Die vier Männer aus Ramallah mussten im Krankenhaus behandelt werden. Sie arbeiteten auf einer privaten Plantage in dem Dorf Jania, als nach ihren Angaben rund 20 maskierte Leute aus einer illegalen jüdischen Siedlung sie mit Knüppeln und Eisenstangen angriffen. Einer der Bauern wurde dabei schwer am Kopf verletzt. Nach der Attacke wurden die Verletzten von Dorfbewohnern in Sicherheit gebracht. Die Polizei hat die Aussagen der Opfer aufgenommen, Festnahmen gab es bislang noch keine.

Fuchs
Der Zoo in Ramat Gan ist um eine niedliche Attraktion reicher. Vier kleine Wüstenfuchskinder tollen jetzt durch ihr Gehege. Die stolze Mutter Penny aus England und der französische Papa Louie kümmern sich rührend um ihren sieben Wochen alten Nachwuchs. Diese kleinste Gattung der Fuchsfamilie ist durch ihre überdimensional großen Ohren besonders auffällig. In Freiheit leben sie vor allem in der nördlichen Sahara. Sie sind den dortigen sehr hohen Temperaturen perfekt angepasst. Die ausgewachsenen Vertreter dieser Allesfresser wiegen nur ein halbes bis eineinhalb Kilogramm und werden rund 20 Zentimeter hoch.

Flaschen
Jeden Tag werden in Israel 750.000 Plastikflaschen in die Recycling-Container geworfen. Doch das führende Wiederverwertungsunternehmen ELA will mehr. Es fordert die Menschen auf, es auf eine Million Flaschen zu bringen. Am 17. November beginnt die Aktion »Make a Million«, die die Israelis anregen soll, noch mehr auf die Umwelt zu achten und zu recyceln. Das Projekt ist von Umweltminister Zeev Elkin angeregt worden. Er erklärte: »Durch das Recyceln sparen wir 80.000 Tonnen Müll. Aber wir können noch mehr.«

Debatte
Finanzminister Mosche Kachlon will die Debatte um die hohen Lebenshaltungskosten im Land erneut anregen. Er stellte der Knesset zu Wochenbeginn bei der Sitzung des Finanzkomitees sein zweijähriges Budget vor. Vor allem werden darin weitere Gelder für soziale Belange zur Verfügung gestellt. Der Minister habe die Einkommensteuer für die niedrigen und mittleren Gehälter gekürzt, nicht so jedoch für die oberen Einkommensklassen. Vor der Vorstellung hatten mehrere Ratsvorsitzende von Gemeinden im Norden des Landes dagegen protestiert, weil das Budget ihrer Meinung nach nicht genug Hilfe für neue Ortschaften in der Peripherie bereitstelle. Kachlon konterte: »Ich weiß, dass es nicht für alle einfach ist. Aber irgendwoher muss das Geld ja kommen.«

Fleisch

Sicherheitsbehörden haben einen ungewöhnlichen Fund beschlagnahmt. In einem Taxi, das aus dem Westjordanland nach Jerusalem fahren wollten, fanden sie 140 Kilogramm Geflügelfleisch. Das nicht ordnungsgemäß gekühlte und verpackte Fleisch sollte nach Jerusalem gebracht werden. Der Fahrer, ein 45-jähriger Mann aus Lod, wurde von der Polizei verhört. Die Ware, die er transportiert hatte, musste wegen Gefahr der Gesundheitsgefährdung vernichtet werden.

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