Annäherung

Arabische Journalisten besuchen Israel

Sitz des Parlaments in Jerusalem: die Knesset Foto: Flash 90

Palästinensische und arabische Journalisten haben den Besuch von sechs Journalisten aus dem arabischen Raum in Israel kritisiert. Die Journalisten bereisen in dieser Woche den jüdischen Staat auf Einladung des Außenministeriums in Jerusalem.

Der Besuch verletze den Grundsatz des Arabischen und nahöstlichen Journalistenverbandes, alle Arten von »Normalisierung mit dem zionistischen Feind Israel abzulehnen«, hieß es in einer Stellungnahme vom Montag. Der Konflikt zwischen Israel und den Arabern werde erst mit dem Ende der israelischen Besatzung der Palästinensergebiete und anderer arabischer Gebiete gelöst werden.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

KONTAKTE Nach israelischen Angaben sind erstmals Medienvertreter aus Saudi-Arabien und dem Irak Teil der Delegation. Die Reise finde mit dem Ziel statt, »die Journalisten mit israelischen Positionen in Bezug auf diplomatische und geopolitische Themen in Kontakt zu bringen«, teilte das Außenministerium mit. Es verlautete, dass auch ein Besuch der Knesset geplant sei.

Israel unterhält keine diplomatischen Beziehungen mit dem Irak oder Saudi-Arabien. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu betont allerdings immer wieder, hinter den Kulissen gebe es eine Annäherung Israels an mehrere arabische Staaten.  dpa/ja

Israel

Energieminister Cohen: Mögliches Iran-Abkommen ist wertlos

Der israelische Minister bringt trotz Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran militärische Schritte ins Spiel. Der Schlüssel für echte Sicherheit in der Region sei ein Regimewechsel in Teheran

 08.02.2026

Musik

Matti Caspi im Alter von 76 Jahren gestorben

Der Musiker ist nach langer Krankheit gestorben. Präsident Herzog würdigte ihn als einen »der größten israelischen Komponisten seiner Generation«

 08.02.2026

Nahost

Hamas-Funktionär: Terrororganisation will Waffen nicht abgeben

Khaled Maschaal bekundete in Doha erneut, dass die Hamas nicht bereit ist, sich entwaffen zu lassen

 08.02.2026

Nachrichten

Wirtschaft, Armut, Zusammenarbeit

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  08.02.2026

Diplomatie

Netanjahu trifft am Mittwoch US-Präsident Trump

Der israelische Ministerpräsident kommt nach Washington, um mit dem amerikanischen Präsidenten über die laufenden Verhandlungen mit dem Regime im Iran zu sprechen

 07.02.2026

Basketball

Ein »All-Star« aus dem Kibbuz

Mit Deni Avdija schafft es erstmals ein Israeli in die NBA-Auswahl der USA

von Sabine Brandes  07.02.2026

Libanon

Kreise: Hochrangiger Hisbollah-Funktionär tritt zurück

Die Hisbollah im Libanon steht unter Druck: Sie soll sich entmilitarisieren. Nun tritt ein prominenter Funktionär zurück

 07.02.2026

Jerusalem

Netanjahu weist Verantwortung für Versagen am 7. Oktober zurück

Der Ministerpräsident bestreitet in einer Stellungnahme jede Verantwortung. Stattdessen verweist er auf Bewertungen der Sicherheitsbehörden und auf strategische Weichenstellungen früherer Jahre

 06.02.2026

7. Oktober

Die letzte Geisel

Mit der Operation »Tapferes Herz« wurde der Leichnam von Ran Gvili in Gaza geborgen und nach Hause gebracht. Das sind die Details

von Sabine Brandes  05.02.2026