Gaza-Krieg 2014

Appell an Rotes Kreuz

Zwei Frauen in der Knesset mit einem Bild des getöteten Soldaten Oron Shaul im Januar 2017 Foto: Flash 90

Der World Jewish Congress (WJC) hat das Internationale Komitee des Roten Kreuzes in einer Online-Petition dazu aufgerufen, sich für die Freigabe der sterblichen Überreste der israelischen Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin durch die Hamas im Gazastreifen einzusetzen.

Die beiden jungen Soldaten waren am 20. Juli 2014 beziehungsweise am 1. August 2014 während der Operation »Protective Edge« von Milizen der radikal-islamischen Organisation im Gazastreifen gekidnappt worden. Goldins Geiselnahme erfolgte eineinhalb Stunden nach dem offiziellen Beginn einer von den Vereinten Nationen ausgehandelten Waffenruhe.

Die israelische Armee hat die beiden Soldaten für tot erklärt. Seit dem Gaza-Krieg im Sommer 2014 warten die Familien der Soldaten darauf, ihre Söhne in Israel beisetzen zu können.

Zentralrat
Der World Jewish Congress appelliert nun in einem Brief an Peter Maurer, den Präsidenten des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes, im Sinne »humanitären Schutzes und Hilfe für Opfer bewaffneter Konflikte und anderer Gewaltsituationen« zu handeln und dabei mitzuhelfen, die getöteten Soldaten nach Israel zurückzubringen. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland unterstützt die Aktion. ja

Zur Petition: https://goo.gl/FoFDT1

Israel

Gantz gibt Mandat zur Regierungsbildung zurück

Nach Premier Netanjahu scheitert auch der Herausforderer beim Versuch, eine Koalition zu formen

von Sara Lemel, Stefanie Järkel  20.11.2019

Israel

Steinmeier reist zum Welt-Holocaust-Forum

Mit der Veranstaltung in Jerusalem wird auch an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren gedacht

 20.11.2019

Nahost

Israels Luftwaffe reagiert auf Angriffe aus Syrien

Die IDF berichtet von »breit angelegten Angriffen« gegen Stellungen der syrischen Armee

 20.11.2019 Aktualisiert

Nahost

Raketen aus Syrien

Vier Geschosse wurden am Morgen auf die Golanhöhen abgefeuert – keine Einschläge in israelischen Gemeinden

von Sabine Brandes  19.11.2019

Fußball

Messi rettet Argentinien in Tel Aviv Remis gegen Uruguay

In dem umstrittenen Duell traf der Superstar am Montagabend zum 2:2

 18.11.2019

Israel

»Siedlungsbau kein Verstoß gegen das Recht«

Die US-Regierung sieht im Siedlungsbau keinen Verstoß gegen internationales Recht mehr

 18.11.2019 Aktualisiert