Archäologie

Antike Werkzeugproduktion im Westjordanland entdeckt

Foto: picture alliance / dpa

Israelische Archäologen haben bei Straßenbauarbeiten im Westjordanland Überreste eines Steinbruchs aus der Zeit des zweiten jüdischen Tempels entdeckt. Dabei fanden sie auch Überreste einer Produktionsstätte für Steinwerkzeuge, wie die israelische Koordinationsstelle für Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten (COGAT) in Sozialen Netzwerken mitteilte.

Eine ähnliche Anlage zur Herstellung von Werkzeugen wurde vor etwa 30 Jahren in der gleichen Gegend nordöstlich von Jerusalem gefunden. Das veranlasse die Forscher zu dem Schluss, dass die Region für Jerusalem und Umgebung als Zentrum für Abbau und Verteilung von Werkzeugen gedient habe.

Der Chef der archäologischen Abteilung der Behörde, Benny Har-Evan, sagte laut der Zeitung »Jerusalem Post«, Cogat setze sich für den »Erhalt der archäologischen Stätten und Funde in Judäa und Samaria« ein, die zu den Schätzen und der Kultur der Region gehörten. Judäa und Samaria sind die biblischen Namen für das Westjordanland. kna

TV-Tipp

Der Elvis der Violine

Ivri Gitlis ist ein Phantom. Er bespielte mit seiner Geige die großen Bühnen und musizierte mit den Stars der Musikbranche. Seinen Namen kennen heute aber nur die wenigsten. Eine Arte-Doku begibt sich auf Spurensuche

von Manfred Riepe  19.04.2026

Gesellschaft

IDF: Drei Wochen Gefängnis fürs Grillen

In der Armee mehren sich Strafen wegen des Nichteinhaltens »religiöser Disziplin«. In der Bevölkerung sorgt dies für Empörung über Ungleichbehandlung

von Sabine Brandes  19.04.2026

Eurovision Song Contest

Mehr als 1000 Prominente verteidigen Israels ESC-Teilnahme

Helen Mirren, Amy Schumer und Co: Internationale Persönlichkeiten unterzeichnen einen offenen Brief

von Sabine Brandes  19.04.2026

Eurovision Song Contest

»Der Künstler aus Israel kann per se natürlich nichts dafür, dass er aus Israel kommt, aber …«

Der deutsche Sänger und frühere ESC-Teilnehmer Michael Schulte ruft Israel zum freiwilligen Verzicht auf seine Teilnahme am Eurovision Song Contest auf

 19.04.2026

Nahost

»Der Iran ist sehr geschwächt«

Wie Experten die Entwicklung und Folgen des Krieges derzeit einschätzen

von Sabine Brandes  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Kommentar

Hätte er doch einfach geschwiegen

Michael Schulte ist der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des ESC der letzten Jahre. Und Schulte ist ein geschichtsbewusster Künstler. Umso befremdlicher sind seine Einlassungen zu Israel

von Daniel Killy  18.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

Wir Juden sollten uns nicht verstecken. Wir sollten offen, laut und stolz sein - auch und insbesondere auf den jüdischen Staat

von Daniel Neumann  17.04.2026

Medien

Ex-»Welt«-Chefredakteur Burgard bei Springer künftig für Nahost zuständig

Burgard folgt auf Constantin Schreiber, der ab dem 1. Mai von Deutschland aus arbeitet

 17.04.2026