Umwelt

Absichtserklärung fürs Klima

Blick auf den Jordan im Norden Israels Foto: copyright (c) Flash90 2022

Israel und Jordanien wollen zur Rettung des gemeinsamen Jordan-Flusses enger zusammenarbeiten. Am Rande der UN-Klimakonferenz im ägyptischen Scharm el Scheich sei dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, teilten beide Länder am Donnerstag mit.

Ziel sei es, das Wassersystem des Flusses und damit auch des Toten Meeres wiederherzustellen und zu verbessern. Wie das israelische Umweltministerium mitteilte, hätten sich beide Länder etwa zum Bau von Kläranlagen verpflichtet. Zudem sollen nachhaltige Landwirtschaft gefördert und Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Jordans geschaffen werden.

klimawandel Der Abfluss des Jordans ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Das Süßwasser aus dem Fluss wird fast komplett für die Anwohner abgepumpt, zudem kämpft die Region mit den Folgen des Klimawandels und einer wachsenden Bevölkerung. Das führt auch dazu, dass der Wasserspiegel des als Heilquelle bekannten Toten Meers jährlich um fast einen Meter zurückgeht. Der Salzwassersee liegt zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien.

Umweltschützer begrüßten das Abkommen. »Die Sanierung des Jordans ist eine wichtige Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel«, teilte die Umweltorganisation »EcoPeace Middle East« mit. Sie könne dazu beitragen, rund die Hälfte »der durch jahrzehntelange Verschmutzung und Umleitung von Süßwasser verloren gegangenen Artenvielfalt« wiederherzustellen.

Die Zusammenarbeit im Wasser- und Umweltbereich war auch ein wichtiger Teil des 1994 vereinbarten Friedensvertrags zwischen Jordanien und Israel. dpa

Verstrickungen

Geschäfte mit einem Mörderregime

Wie ein iranischer Banker ein europäisches Immobilienimperium aufbaute – inklusive Hilton-Hotels in Deutschland

von Philip Plickert  24.02.2026

Nahost

US-Botschafter irritiert mit Aussagen über Israels Grenzen

Der US-Gesandte in Israel, Mike Huckabee, verärgert arabische Staaten im Interview mit Tucker Carlson

von Sabine Brandes  24.02.2026

Aliya

»Ich habe gewonnen«: Auschwitz-Überlebende (96) wandert nach Israel aus

Charlotte Roth will mehr Zeit mit ihrer Familie bringen, die zum größten Teil aus den USA nach Israel eingewandert ist

 24.02.2026

Jerusalem

Netanjahu warnt Iran vor Angriff – Opposition würde hinter ihm stehen

Ein iranischer Angriff wäre »vielleicht der schwerwiegendste Fehler« in der Geschichte der Islamischen Republik, sagt der israelische Ministerpräsident

 24.02.2026

Nahost

US-Botschaftspersonal soll Libanon verlassen

Das amerikanische Außenministerium hat alle Mitarbeiter, die »nicht für den Notfall« benötigt werden, nach Hause beordert

 23.02.2026

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026