Laubhüttenfest

Ab in die Wüste

Naturerlebnis im Negev Foto: Sabine Brandes

Es wäre nicht Israel, wenn es nicht sogar unterm Palmendach klingeln und simsen würde. Selbstverständlich wird auch in der Laubhütte gesurft, gespielt und getextet. Die Fotos der geschmückten Sukka werden direkt aus dem Garten auf Facebook gepostet, Freunde per SMS zum Kaffee in die Hütte geladen. Immer mehr Israelis jedoch wollen zurück zur Natur. Zumindest in der Sukkotwoche suchen sie Ruhe und Besinnung – auf den Spuren der Vorväter.

Wer authentischer spüren möchte, wie es den Ahnen seinerzeit ergangen ist, der fährt gen Süden. Mit nicht viel mehr als einem Zelt und einigen Lebensmitteln beladen, machen sich viele israelische Familien auf, die Wüsten des Landes zu erkunden. Efrat Katz ist jedes Jahr mit ihrer ganzen Familie in der Negev unterwegs: »Ich liebe diese Zeit. Sie gibt mir das Gefühl, mit unseren Vorfahren verbunden zu sein, wirklich zu spüren, was es heißt, jüdisch zu sein. Es hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Besinnung auf unsere Wurzeln.«

natur Besonders stilecht kann man sich in der »Sukka bamidbar« – der Hütte in der Wüste – zurückziehen. Sieben Kilometer westlich von Mizpe Ramon liegen die ökologisch gebauten Unterkünfte, die mit Solarstrom beleuchtet werden, inmitten unberührter Natur.

»Die Sukka ist zum Symbol für wahre Freiheit durch Vertrauen geworden«, heißt es auf der Website der Betreiber, »im Gegensatz zu der Illusion der Sicherheit, die wir mit unseren festen Häusern erzeugen wollen.« Wer also die Sterne so leuchten sehen möchte wie die Vorväter, lässt iPhone und Laptop zu Hause und macht sich auf den Weg in die israelische Wüste.

Tel Aviv

Israel: Entführer von Noa Argamani getötet

Saher Nidal Saqr und andere an den Geiselnahmen beteiligte Terroristen seien bei einem Luftangriff im zentralen Gazastreifen tödlich getroffen worden, teilte die israelische Armee mit

 28.09.2026

UEFA Nations League

Irlands Spieler verweigern Handschlag – Israels Kapitän Solomon: »Offensichtlich hassen sie uns«

Die irische Fußball-Nationalmannschaft hat Israel in der Nations League klar mit 3:0 besiegt. Der sportliche Wettstreit im ungarischen Debrecen war jedoch von unschönen Szenen begleitet

 28.09.2026

Jerusalem

Netanjahu wies Armee vor dem 7. Oktober 2023 an, Eskalation in Gaza zu vermeiden

Einem Medienbericht zufolge wollte Israels Ministerpräsident unmittelbar vor dem Hamas-Massaker die Aussicht auf eine Entspannung der Beziehungen zu Saudi-Arabien nicht gefährden

 28.09.2026

Meinung

Wolfgang Benz, Stefanie Schüler-Springorum und das deutsche Zentrum für Antisemitismusleugnung

Ein Kommentar von JA-Chefredakteur Philipp Peyman Engel

von Philipp Peyman Engel  25.09.2026

Tel Aviv

Neues deutsches U-Boot in Israel eingetroffen

Die »INS Drakon« ist das sechste U-Boot der israelischen Flotte

 25.09.2026 Aktualisiert

Jerusalem

Eisenkot will nicht mit arabischen Parteien koalieren

Der Vorsitzende der Yashar-Partei sagt, wolle mit »jeder zionistischen Partei« zusammenarbeiten. Vier Grundsätze müssten jedoch akzeptiert werden

 25.09.2026

Gaza

Zwei IDF-Reservisten bei Drohnenexplosion getötet

Der tödliche Vorfall ereignete sich an einem Militärposten im nördlichen Gazastreifen

 25.09.2026

Terror-Infrastruktur

Tunnelschacht und Waffen im Westjordanland entdeckt

Ermittler nahmen vier Personen fest, die sich am Fundort befanden. Sie wurden zur weiteren Befragung mitgenommen

 25.09.2026 Aktualisiert

Dokumentation

»Völkermord: Die größte Lüge des Jahrhunderts«

Die Rede von Israels Premier Benjamin Netanjahus vor der UNO-Vollversammlung im Wortlaut

 25.09.2026