München

Vorstand, Zwangsarbeit, Umweltaktion

Peter Snopkowski, Judith Epstein, Sunnyi Melles, David Nosson (v.l.)

München

Vorstand, Zwangsarbeit, Umweltaktion

Meldungen aus der IKG

 06.06.2019 10:14 Uhr

Zwangsarbeit

Judy Rosenberg, geborene Hirsch, lernte während ihrer Kindheit in den 30er/40er-Jahren viele Stationen der Ausgrenzung und Entrechtung in München kennen. Im jüdischen Kinderheim in der Antonienstraße absolvierte sie eine Haushaltslehre, musste dann in der »Flachsröste Lohhof« Zwangsarbeit leisten, war im Sammel- und Deportationslager Berg am Laim untergebracht und wurde noch im Februar 1945 gemeinsam mit ihrem Vater nach Theresienstadt deportiert. Ihr Jugendkamerad Werner Grube fand die nach dem Krieg nach Kanada Ausgewanderte, die 2005 das erste Mal zurückgekommen war. Am Freitag, 7. Juni, 10 Uhr, wird im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, der Film über ihr Leben unter dem Titel »›Mischling‹ – The Testimony of Judy Rosenberg« vorgestellt. Er entstand in Gesprächen zwischen Judy Rosenberg und ihrem Enkel Jason Oberlander. Beide werden anwesend sein. Film und Diskussion sind in Englisch; der Eintritt ist frei.  ikg

Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition hat den bisherigen Vorstand des Vereins einstimmig wiedergewählt und mit David Nosson eine vakante Vorstandsposition neu besetzt. Judith Epstein (Vorsitzende), Ruth Snopkowski (Schatzmeisterin), Sunnyi Melles und Peter Snopkowski verantworten für die kommenden zwei Jahre die Geschäfte des Vorstands. Die Unternehmerin Judith Epstein hat den Vorsitz im Jahre 2017 erstmals übernommen, nachdem die Gründerin und heutige Ehrenpräsidentin Ruth Snopkowski sie zu ihrer Nachfolge in den Verein geholt hat. Judith Epstein meint zur Wiederwahl: »Ich möchte Menschen zusammen- und Themen einbringen. Die jüdischen Kulturtage sind Schwerpunkt unserer Arbeit und haben gerade in diesen politischen Zeiten nochmals erhöhte Relevanz. Daher freue ich mich sehr über die Wiederwahl. Denn sie ermöglicht, einen positiven, zukunftsgerichteten Beitrag jüdischer Kultur und Tradition in die Mitte der Stadtgesellschaft zu bringen und in München und Bayern ein positives Zeichen für Verständigung und ein tolerantes Miteinander zu setzen.«  ikg

Umweltaktion

Am 5. Juni findet der »Tag der Umwelt« statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto »Insekten schätzen – Vielfalt bewahren!«. Das Jugendzentrum »Neshama« hat dazu einen Malwettbewerb veranstaltet, der von der Kunstpädagogin Svetlana Durkova betreut wurde und in dem sich die jungen Künstler mit dem Umweltthema beschäftigten. 32 dieser Kunstwerke sind bis Ende des Schuljahres im Jugendzentrum ausgestellt.  ikg

Frankfurt am Main

Jüdische Gemeinde zeichnet Jugendengagement mit Beni-Bloch-Preis aus

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Fest

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Baden-Württemberg

»Voices of Hope« - Stuttgart ist Bühne für Jewrovision

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Anschlag

Hakenkreuz an Synagoge in Cottbus

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Berlin

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Daniel Grossmann

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Sicherheit

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Nach dem Massaker von Sydney wendet sich Zentralratspräsident Josef Schuster in einer persönlichen Botschaft an alle Juden in Deutschland: Lasst euch die Freude an Chanukka nicht nehmen!

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