Kompakt

Vorstand, Studium, Meet a Rabbi

Als Landeschef in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt: Valeriy Bunimov Foto: dpa

Schwerin

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Rostock, Valeriy Bunimov, ist zum Vorstandsvorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern gewählt worden. Das teilte der Landesverband nach seiner Sitzung am 8. August in Schwerin mit. Weitere Vorstandsmitglieder sind Sarah Kogan und Igor Jesernitzki. Dem Landesverband gehören etwa 1300 Mitglieder an. ja

 

Heidelberg

Der Zentralrat der Juden in Deutschland bietet in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) ab dem Wintersemester 2019/2020 einen Studiengang »Jüdische Soziale Arbeit« an. Das Studium ist auf sieben Semester angelegt und wird mit einem Bachelor (BA) Soziale Arbeit abgeschlossen. Während des Studiums werden zwei Praktika absolviert. Die Leitung werden der Sozialwissenschaftler Doron Kiesel und die Soziologin Esther Weitzel-Polzer übernehmen. Das Studium gliedert sich in Präsenzzeiten und E-Learning-Phasen. Die Präsenzlehre findet in den Räumen der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg statt, wo eine koschere Mensa und die Bibliothek der HfJS zur Verfügung stehen. Die Kosten des Studiums übernimmt der Zentralrat der Juden in Deutschland. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft in einer jüdischen Gemeinde in Deutschland sowie eine Hochschulzugangsberechtigung, die in Deutschland erworben wurde (Abitur/Fachabitur). Bewerbungen sind zu richten an: studium@zentralratratderjuden.de. ja

 

Wiesbaden

Gemeinsam mit den Rabbinern Avichai Apel und Julian-Chaim Soussan hat der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, das Projekt »Meet a Rabbi« gestartet. Dabei sollen nach Angaben der Hessischen Landesregierung Schulen in Hessen animiert werden, Rabbiner einzuladen, um mit ihnen über das Judentum und dessen Traditionen zu sprechen. »Jüdisches Leben hat die Entwicklung unseres Landes Hessen stark mitgeprägt«, sagte Becker. Das Judentum sei ein wichtiger Teil der Identität des Bundeslandes, und dennoch fehle es an Berührungspunkten. Diese sollen durch das Projekt geschaffen werden. ja

Gespräch

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