München

Thomas Mann, Iwrit, Orchester

Meldungen aus der IKG

 07.02.2019 09:57 Uhr

Schon sein erster Roman »Buddenbrooks« von 1901 machte Thomas Mann (Foto undatiert) weltberühmt. Foto: Verwendung weltweit

Meldungen aus der IKG

 07.02.2019 09:57 Uhr

St. Ottilien

Am Donnerstag, 7. Februar, 19 Uhr, hält Jutta Fleckenstein, Kuratorin und stellvertretende Direktorin des Jüdischen Museums München einen
Vortrag in der Tolstoi-Bibliothek, Thierschstraße 22, wo noch bis zum 28. Februar die Ausstellung »Verschleppt, geflohen, vertrieben. Russische Displaced Persons im Nachkriegsmünchen« zu sehen ist. Fleckensteins Vortragsthema lautet »Jüdische Displaced Persons in der Nachkriegszeit – am Beispiel des Benediktinerklosters St. Ottilien«. Anmeldung wird erbeten unter 089/21 66 83 55. ikg

Offenbach

Der Komponist Jacques Offenbach (1819–1880) würde im Juni 200 Jahre alt. Das »Jewish Chamber Orchestra Munich« unter Leitung von Daniel Grossmann feiert seinen Geburtstag bereits am Samstag, 9. Februar, um 20 Uhr. Geboten werden die beiden Operetten-Raritäten »Oyayaye ou La Reine des Îles« (1855) und »Pomme d’api« (1873) als konzertante Aufführung, kontrastiert mit einem Video-Horrortrip von Dennis Metaxas in Kammer 1 der Münchner Kammerspiele, Maximilianstraße 26. Es singen Laura Nicorescu, Sopran, Joshua Owen Mills, Tenor, und Andreas Burkhart, Bariton. Karten gibt es im Orchester-Büro unter der Rufnummer 089/ 12 28 95 99 und am Veranstaltungsort. ikg

Thomas Mann

Thomas Mann trat, als einer der ersten deutschen Schriftsteller überhaupt, bereits 1929 in einem Tonfilm auf und meinte dazu: »Die Situation ist neu und reizvoll.« Mann war dem innovativen Medium zugewandt – sowohl als eifriger Kinogänger als auch als Drehbuchautor. Im Rahmen der 10. Jüdischen Filmtage verspricht der Vortrag mit Filmbeispielen von Dirk Heißerer am Sonntag, 10. Februar, 17 Uhr, ein kurzweiliges Vergnügen. Karten gibt es am Veranstaltungsort im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz. ikg

Iwrit

Das Institut für den Nahen und Mittleren Osten der Ludwig-Maximilians-Universität bietet im Schwerpunkt Judaistik vom 4. bis 15. März einen zweiwöchigen Intensivkurs »Modernes Hebräisch« an, der täglich von 10 bis 14 Uhr stattfindet. Die Teilnahmegebühr beträgt 500 Euro. Es gibt zehn Prozent Rabatt für LMU-Alumni, für Angestellte des öffentlichen Dienstes und sozialer oder wissenschaftlicher Einrichtungen. Nähere Informationen gibt es unter www.lmu.de/wb. Anmeldung unter weiterbildung@lmu.de. Hebräisch-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. ikg

Lebensabend

Stephan Probst, Oberarzt am Klinikum Bielefeld, tätig in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, befasst sich nebenher intensiv mit jüdischer Medizinethik, was unter anderem durch seine Publikationen im Verlag Hentrich & Hentrich dokumentiert ist. Seine vierte Tagung zum Themenkreis »End-of-Life: Jewish Perspectives« mit dem Schwerpunkt »Vom Umgang mit dem Älterwerden und dem Alter« führt ihn nach München. Vom 28. bis 31. März findet im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz eine Tagung statt, in der es von der psychosozialen Betreuung von Schoa-Überlebenden über Spiritualität im Seniorenheim bis zu Vorsorgeplanung und Trauerritualen geht. Unter den 18 Referenten sind auch Rabbiner Tom Kucera und Pflegedienstleiterin Dinah Zenker aus München. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung mit Name, Anschrift und Telefon erforderlich unter der E-Mail stephan.probst@klinikumbielefeld.de, bis spätestens 28. Februar. Die Teilnahmegebühr beträgt 140 Euro. ikg

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