Porträt

Stuttgart – Die Gemeinde der kurzen Wege

Foto: picture alliance/dpa

Insgesamt stehen den Mitgliedern in Württemberg vier Synagogen zur Verfügung, zwei in Stuttgart sowie jeweils eine in Ulm und in Esslingen. Bet- und Versammlungsräume existieren darüber hinaus in Reutlingen, Heilbronn, Aalen, Heidenheim und Weingarten, sowie feste Gruppen in Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim. Die Betreuung der Mitglieder in den Zweigstellen erfolgt von Stuttgart und Ulm aus.

Im Umfeld der Gemeinde, die insgesamt etwas mehr als 2.800 Mitglieder zählt, haben sich in Stuttgart und den größeren Zweigstellen zudem zahlreiche Vereine zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, vom Sportverein TSV Makkabi Stuttgart über das forum jüdischer bildung und kultur (fjbk), der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), die Deutsch-Israelische Gesellschaften in Stuttgart und Heilbronn, über Haus Abraham e.V. bis hin zur internationalen Musikakademie Nigun e.V.

Die beiden fest angestellten Rabbiner der Gemeinde - Rabbiner Yehuda Pushkin in Stuttgart und Rabbiner Shneur Trebnik in Ulm - sind beide orthodox, ebenso der Kantor im Stuttgarter Gemeindezentrum. Darüber hinaus trifft sich einmal monatlich eine egalitäre Gruppe zum Gottesdienst.

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