Porträt

Speyer – Eine traditionsreiche Gemeinde

2011 eröffnet: In der neuen Synagoge können alle Speyerer Juden beten. Foto: ddp

In Speyer gab es im Mittelalters eine der bedeutendsten jüdischen Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum. Zusammen mit Mainz und Worms gehörte Speyer zu den legendären SchUM-Städten, einem wichtigen Zentrum des aschkenasischen Judentums.

Es folgten viele historische Umbrüche und die fast vollständige Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten. Seit den 90er Jahren 20. Jahrhunderts begann das jüdische Leben in Speyer mit dem Auftauchen der ersten jüdischen Immigranten wieder aufzuleben. Heutzutage ist Speyer einer der Standorte der jüdischen Kultusgemeinde in Rheinpfalz und beherbergt  eine Gemeinde mit 567 Mitgliedern.

In der Speyerer Synagoge Beith-Schalom finden jeden Schabbat sowie an den jüdischen Feiertagen Gottesdienste statt. Die Gemeinde hat eine eigene Bibliothek und bietet verschiedene Aktivitäten, wie etwa Theater, Chor oder die Ausrichtung Jüdischer Kulturtage, an. Zusätzlich gibt es eine Sozialberatung.

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Grünen-Ministerin Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit

 14.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

 31.08.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Straßenfest

Chabad Berlin feiert 30. Jubiläum

Drei Jahrzehnte jüdisches Leben: Mit einem Straßenfest möchte eine jüdische Gemeinde in Berlin nicht nur die eigene Geschichte feiern. Es soll auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden

 20.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026