Party

Sommerlaune

Bilder aus der Kreativgruppe Foto: Miryam Gumbel

Musik und gute Stimmung empfingen am Donnerstag vergangener Woche Gäste, die zum Sommerfest ins Saul-Eisenberg-Seniorenheim kamen. Im Saal und im Wintergarten drängten sich Bewohner und Gäste und einige setzten sich trotz fehlenden Sonnenscheins sogar in den Garten. Die Mitarbeiter von Heimleiterin Jennifer Krusche hatten den Nachmittag mit großem Einsatz vorbereitet. Spezialitäten wurden gegrillt, und wer sie nicht selbst abholen konnte, bekam seinen Wunschteller gebracht – wobei Diätpläne und besondere Vorlieben der Bewohner genau beachtet wurden.

Lieder Zum Wohlfühlen aller trug die Musik der Sängerin Alina bei, die ein Potpourri bekannter Lieder aus unterschiedlichen Regionen und in verschiedenen Sprachen vortrug. Unter den Gästen waren Hanna Feiereisen vom Frauenverein Ruth sowie Monica Langnas, die Rabbiner Avigdor Bergauz und Elias Dray, sowie aus der Nachbarschaft Vertreter der Schwesternschaft des Don-Bosco-Ordens. Besonders freuten sich die Bewohner über Angehörige und Freunde, die mit ihnen feierten. In immer wieder wechselnden Gesprächsrunden wurden Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft.

Zum diesjährigen Sommerfest waren besonders viele Gäste gekommen. Großes Interesse bei diesen fanden auch die Arbeiten, die von den Bewohnern in der Kreativ-Gruppe gebastelt und gestaltet worden sind. Sie wurden von den Betreuerinnen dieser Gruppe, Raissa Pazovskaya und Magdalena Dynrowicz, an einem großen Tisch präsentiert und verkauft.

Da gab es farbenfrohe Bilder, Seidenmalerei, Tücher und bemalte Einkaufstaschen. Besonderen Anklang fanden die künstlerisch gestalteten Postkarten, die gerade im Vorfeld von Rosch Haschana reißenden Absatz fanden und bald ausverkauft waren. Die positive Stimmung des Nachmittags fasste gegen Ende des Zusammenseins Nathan Lewin zusammen.

Er ist Vorsitzender der Saul-Eisenberg-Seniorenheim-Stiftung. »Es ist ein beeindruckendes Fest. Vor allem wie die Heimleitung und die Mitarbeiter für die Bewohner eine Atmosphäre schaffen, die überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was man häufig in der Presse über Einrichtungen für alte Menschen liest. Wir können wirklich stolz sein, wie die Bewohner hier als Menschen behandelt werden.«

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Grünen-Ministerin Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit

 14.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

 31.08.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Straßenfest

Chabad Berlin feiert 30. Jubiläum

Drei Jahrzehnte jüdisches Leben: Mit einem Straßenfest möchte eine jüdische Gemeinde in Berlin nicht nur die eigene Geschichte feiern. Es soll auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden

 20.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026