Wuppertal

Prozess um Brandanschlag beginnt

Spurensicherung am Tatort Foto: dpa

Knapp ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf die Bergische Synagoge in Wuppertal beginnt am 14. Januar der Prozess gegen die drei Tatverdächtigen.

Wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Wuppertal am vergangenen Freitag mitteilte, müssen sich zwei 18-Jährige und ein 29-Jähriger wegen versuchter gemeinschaftlicher schwerer Brandstiftung vor dem Jugendschöffengericht verantworten.

Tathergang Sie sollen in der Nacht zum 29. Juli vergangenen Jahres sechs Molotowcocktails auf den Eingangsbereich des jüdischen Gotteshauses geworfen haben. Da die Brandsätze von selbst erloschen, blieb der Schaden gering. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den Beschuldigten um Palästinenser. Die drei Männer sind bislang nicht vorbestraft und bestreiten die Tatvorwürfe.

Für den Prozess sind bislang zwei Verhandlungstage geplant, das Urteil soll am 28. Januar verkündet werden. Bei einer Verurteilung droht den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von einem bis 15 Jahren. epd

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