Musikalisch auf der Höhe der Zeit

Oldenburg – Eine Gemeinde findet ihren Weg

Jüdische Gemeinde zu Oldenburg

Die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg wurde 1992 wieder gegründet. Zunächst trafen sich die wenigen Oldenburger Juden in privaten Räumen.

1995 konnte die wachsende Gemeinde eine ehemalige Baptistenkapelle in der Wilhelmstraße 17, ganz in der Nähe der während des Novemberpogroms 1938 zerstörten Synagoge, beziehen.

Heute hat die Gemeinde etwa 320 Mitglieder, die überwiegend aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind. Die Gottesdienste werden im liberalen Ritus abgehalten: Auch Frauen können zur Tora aufgerufen. Mit Bea Wyler beschäftigten die Oldenburger von 1995 bis 2004 die erste Rabbinerin in Deutschland.

In der Gemeinde wird deutsch gesprochen, nur in Ausnahmefällen und vor allem für die älteren Mitglieder gibt es russischsprachige Übersetzungen. Die erste Chuppa nach der Schoa fand 1997 statt. Kulturelles Aushängeschild der Gemeinde ist ihr Chor.


Jüdische Gemeinde zu Oldenburg
Vorsitzender: Jehuda Wältermann
Leo-Trepp-Straße 15-17
26131 Oldenburg

Bürozeiten
montags bis freitags 10 bis 13 Uhr

Kontakt
Tel.: 0441/131 27
jgemeindeo@aol.com

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»Mal sind es die Flüchtlinge, dann die
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Der Psychologe Klaus Weber in seinem Buch »Resonanzverhältnisse.
Zur Faschisierung Deutschlands« (Hamburg 2018)