München

Musiknacht, 3D-Projekt, Theater

Szene aus »Amsterdam« von Maya Arad Yasur in der Regie von Sapir Heller Foto: Gabriela Neeb

Musiknacht

»Die lange Nacht der jüdischen Musik 2019« findet am Samstag, 2. Februar, ab 19 Uhr im Janusz Korczak Haus, Sonnenstraße 8, statt. Dabei wird der Bogen gespannt von synagogaler Musik über Jüdisches in Klassik und Jazz bis hin zu Broadway‐Musicals und Hollywood‐Filmmusik. Als Referenten wirken Rabbiner Steven E. Langnas, Polina Manelis in Wort und Gesang, Dimitrij Manelis am Piano sowie der Chor »Bayit«, begleitet von Françoise Sharell, mit. Zur Eröffnung der Ausstellung über die Musikmäzenin Emmy Rubensohn hält der Kurator Matthias Henke um etwa 21 Uhr einen Vortrag. Einlass ist von 18.30 bis 19 Uhr sowie von 21.30 bis 22 Uhr. Tickets für die Musiknacht können vorbestellt werden per E‐Mail unter anmeldung@ejka.org oder telefonisch unter 089/3794 6640. ikg

3D‐Projekt

Die Shoah Foundation versucht, Zeitzeugengespräche als digitale interaktive 3D‐Projektionen für künftige Generationen zugänglich zu machen. Der Dokumentarkurzfilm 116 Cameras führt dies am Beispiel der Auschwitz‐Überlebenden Eva Schloss vor. Er wird am Montag, den 4. Februar, um 19 Uhr im NS‐Dokumentationszentrum, Max‐Mannheimer‐Platz 1, gezeigt. Im Anschluss daran gibt es ein Gespräch über die Frage, wie sich das Erinnern verändern wird, wenn Zeitzeugen nicht mehr persönlich befragt werden können. Unter Leitung von Mirjam Zadoff, der Direktorin des NS‐Dokumentationszentrums, diskutieren die Künstlerin Michaela Melián, die Politologin Verena Lucia Nägel, Armand Presser, Berater für das BR‐Projekt »Die Quellen sprechen«, und Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ‐Gedenkstätte Flossenbürg. Der Eintritt für diese Kooperationsveranstaltung mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern im Rahmen der 10. Jüdischen Filmtage ist frei. ikg

Theater

Im Münchner Volkstheater läuft das Stück Amsterdam von Maya Arad Yasur in der Regie von Sapir Heller. Es handelt von der Recherche einer israelischen Violinistin, die eines Morgens eine unbeglichene Gasrechnung von 1944 vor ihrer Tür findet. Die scheinbar so multikulturelle Gesellschaft Amsterdams erweist sich auf einmal als fremd und feindlich. Karten für die Aufführungen am 2., 3. und 21. Februar sind am Veranstaltungsort, Brienner Straße 50, sowie telefonisch unter 089/523 4655 erhältlich. ikg

Briefwechsel

künstlerhaus In der Reihe »Wort & Musik« geht es im Münchner Künstlerhaus, Lenbachplatz 8, um Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Ihren Briefwechsel, eingerahmt von musikalischen Zuspielungen, stellt der Kritiker und Publizist C. Bernd Sucher gemeinsam mit Peter Blum von der Theaterakademie August Everding am Dienstag, den 5. Februar, um 19.30 Uhr vor. Karten für den musikalischen Abend gibt es am Veranstaltungsort. ikg

Republik

buchvorstellung Die zweite Republik ist das beste Deutschland, das es je gab: Sie ist liberal, sozial und international ein anerkannter Partner. Der Publizist Josef Joffe, seit 2000 Herausgeber der Wochenzeitung »Die Zeit«, beschreibt in seinem im Bertelsmann‐Verlag erschienenen Buch Der gute Deutsche. Die Karriere einer moralischen Supermacht die Geschichte der Wiedergutwerdung Deutschlands. Er stellt es am Mittwoch, den 6. Februar, um 20 Uhr im Literaturhaus am Salvatorplatz 1 vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Jan Fleischhauer, Redakteur beim »Spiegel«. Karten für die Buchvorstellung gibt es beim Mitveranstalter, der Literaturhandlung, telefonisch unter 089/2800 135. ikg

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»Die Bedrohung ist real«

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