Kompakt

Museum, Dinner, Hinweise

Fürth

Der Trägerverein des Jüdischen Museums Franken hat einen neuen Vorsitzenden. Am 21. Februar wählte die Mitgliederversammlung des Trägervereins den Landrat des Landkreises Nürnberg Land, Armin Kroder (Freie Wähler), für die Amtsperiode 2019 bis 2021. Kroder löst damit den langjährigen Vorsitzenden Alexander Küßwetter ab. Als Vertreter des Bezirks Mittelfranken und Vorstandsmitglied wurde Maria Scherrers (Bündnis 90/Grüne) gewählt. Der Trägerverein wurde 1990 gegründet. Ihm gehören der Bezirk Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an.  ja

Krefeld

Die Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr im März und April werfen ihre Schatten voraus. So lädt die Jüdische Gemeinde Krefeld bereits jetzt für Sonntag, 31. März, ab 18 Uhr zu einem musikalischen Dinner in die Synagoge ein. »Dieser Abend wird der Höhepunkt der Kulturtage sein«, schreibt die Rheinische Post. »Wir wissen aus den Jahren zuvor, dass er stark nachgefragt und entsprechend schnell ausgebucht sein wird«, sagt Alla Trubnjakob-Johnen, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinde. Die Vorspeise werde das Streichquartett Ad Libitum, das 2006 von Ilan Gilad gegründet wurde, begleiten. Nach der klassischen Eröffnung werde Vladimir Mogilevsky auftreten. Für einen stimmungsvollen Abschluss mit jüdischen, jiddischen, israelischen und russischen Superhits sollen passend zum Dessert Tallana Gabriel und Boris Rosenthal sorgen. Das koschere Menü werde »hohen Ansprüchen gerecht werden«, verspricht Geschäftsführerin Trubnjakob-Johnen. Dazu wird Wein, Wasser und Kaffee gereicht. Karten zu 60 Euro gibt es bei der Jüdischen Gemeinde, juedische-gemeinde-krefeld@t-online.deja

Oranienburg

Touristen sollen es künftig leichter haben, zur KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen zu finden. Wie die »Märkische Allgemeine« schreibt, habe eine Anregung des Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann dazu geführt, dass die Deutsche Bahn neue Schilder an den Bahnsteigen der Haltestelle Sachsenhausen anbringt. Angelehnt an die Beschilderung im Stadtgebiet, werden bald große Pfeile und Schilder mit dem Schriftzug »Gedenkstätte« für bessere Orientierung sorgen, schreibt die Zeitung. Es sei ärgerlich, wenn die Gäste auf der Suche nach dem richtigen Weg umherirren müssten, zitiert die Zeitung den Landtagsabgeordneten Lüttmann. »Ich hoffe, mit den neuen Schildern ist das vorbei. Da die Gedenkstätte auch von vielen internationalen Touristen besucht wird, regte ich auch das Anbringen eines ›Memorial‹-Schilds an.«  ja

Jüdische Kulturtage Berlin

Swing, Ladino, Poesie

Das Festival begeisterte mit Lesungen, Theater und Konzerten

von Gerhard Haase-Hindenberg  21.11.2019

Pforzheim

»Wir brauchen Zeichen der Hoffnung«

Rami Suliman über Antisemitismus, Sicherheitsmaßnahmen und Synagogenneubauten

von Detlef David Kauschke  21.11.2019

Thüringen

Erfreuliche Bilanz der Jüdisch-Israelischen Kulturtage

Das Festival stand unter dem Motto »Modernes Israel« und bot mehr als 100 Veranstaltungen

 18.11.2019

Köln

Die Erinnerung begleitete sie ein Leben lang

Das NS-Dokumentationszentrum zeigt in einer Ausstellung das Schicksal von Kindern im KZ Auschwitz

von Johannes Senk  15.11.2019

Einspruch

Wir füllen das Haus mit Leben

Arthur Bondarev sieht nach der Synagogen-Eröffnung in Konstanz die Zukunft kleiner Gemeinden positiv

von Arthur Bondarev  14.11.2019

München

Wien, Lebensschau, Revolution

Meldungen aus der IKG

 14.11.2019