Porträt

Münster – Gemeinde mit großem Angebot

Die heutige Synagoge in der Klosterstraße steht auf dem gleichen Grundstück wie ihr 1880 eröffneter und 1938 von den Nazis zerstörter Vorgänger. Sie wurde 1961 fertiggestellt, nachdem sich zwischen 1945 und 1960 wieder ein reges Gemeindeleben mit Gottesdiensten, Religionsunterricht Gemeindefeiern und Vereinen entwickelt und sich die Zahl der Gemeindemitglieder bei 130 eingependelt hatte.

Bis dahin nutzte man das wiederhergestellte Gebäude der Max‐Haindorf‐Stiftung als Bet‐, Schul‐ und Versammlungsraum. Bemerkenswert an dem Neubau sind die hohen bunten Glasfenster in der Ostwand, die durch eine Spende des Studentischen Madrigalchors der Universität Münster finanziert wurden.

Die Gemeinde bietet ihren Mitgliedern Hilfe bei Behördengängen, der Suche nach Wohnungen, Arbeit, Kindergarten‐, Schul‐ oder Ausbildungsplätze sowie bei Problemen im Alltag an. Darüber hinaus können die Münsteraner Juden Kulturveranstaltungen, Gemeindeseminare, Religionsunterricht, Sprachunterricht für Hebräisch und Deutsch sowie das Jugendzentrum Ha Tikwa nutzen und sich im Seniorenclub oder Frauenverein treffen. Wer möchte, kann sich im Chor der Jüdischen Gemeinde Münster engagieren. Die Zeiten hierfür sind auf der Webseite ersichtlich.

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