München

Mizwa, Soziale Medien, Kunst

»Bikur Cholim – Krankenbesuch« ist eine Mizwa. Foto: Getty Images

Mizwa

Die Reihe »Frauen lernen gemeinsam« wird am Sonntag, 3. März, 18 Uhr, im Jüdischen Gemeindezentrum am Jakobsplatz fortgesetzt. Dinah Zenker, Pflegedienstleiterin im Saul‐Eisenberg‐Seniorenheim, spricht zum Thema »Bikur Cholim – Krankenbesuch«. Dieses Gebot ergibt sich vor allem aus dem 3. Buch Mose 19,18. Frauen der Münchner Kehilla sind herzlich eingeladen.  ikg

Nationalismus

Zu Beginn der deutschen Nachkriegsgeschichte forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie immer wieder heraus. Seit der »Flüchtlingskrise« hat sich die Sprengkraft ihrer Parolen enorm verstärkt, viele ihrer Positionen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Norbert Frei, Franka Maubach, Christina Morina und Maik Tändler führen in ihrem bei Ullstein erschienenen Buch Zur rechten Zeit – Wider die Rückkehr des Nationalismus vor Augen, was derzeit auf dem Spiel steht und wie es dazu kommen konnte, dass das Kapitel Vergangenheitsbewältigung als abgeschlossen gilt. Es moderiert die SZ‐Journalistin Sonja Zekri. Karten für diese Kooperationsveranstaltung am Donnerstag, 7. März, 20 Uhr, im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, sind bei der Literaturhandlung unter der Telefonnummer 089/2800 135 erhältlich.  ikg

Soziale Medien

Eine konsequentere Anwendung bereits bestehender gesetzlicher Regelungen und gegebenenfalls auch legislative Nachbesserungen bei der Bekämpfung von Antisemitismus in den sozialen Medien forderte Charlotte Knobloch bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Richterakademie. Die virtuelle Parallelwelt mit der schieren Masse ungefilterter Hassbotschaften habe sich für viele jüdische Menschen bereits zu einem Grundrauschen verdichtet, erklärte sie. Charlotte Knoblochs Einschätzungen zur aktuellen Situation der Juden in Deutschland sind seit Jahren fester Bestandteil des Fachkongresses.  ikg

Kunst

Im Rahmen einer Kunstausstellung im NS‐Dokumentationszentrum setzen sich Schülerinnen und Schüler aus sieben Berufszweigen der Städtischen Berufsschule für Farbe und Gestaltung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Fragen auseinander. Die jungen Erwachsenen verarbeiten ihre Gedanken mit Farbe, Form, Schrift und Licht und verwenden spezifische Materialien und Techniken. Die Ausstellung ist bis zum 5. Mai dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr zu sehen.  ikg

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