München

Lebenwerk, Mittelalter, Biografie

Das Hildebrandhaus im Münchner Stadtteil Bogenhausen Foto: imago/imagebroker

Lebenswerk

In der Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, läuft seit Mitte Oktober für rund acht Monate eine höchst sehenswerte Ausstellung. Sie ist unter dem Motto Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politische Rednerin der ältesten Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann gewidmet. Am Dienstag, den 3. Dezember, um 19 Uhr wird ein 60-minütiges Filmporträt mit dem Titel Ich bin ein sehr gebranntes Kind: Erika Mann gezeigt. Die Dokumentation entstand 1984 anlässlich des 80. Geburtstags des Multitalents. Die Filmemacherin Helga Keiser-Hayne gibt eine Einführung. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung unter monacensia.programm@muenchen.de gebeten.  ikg

Mittelalter

Seit 2009 hat Eva Haverkamp-Rott die Professur für Mittelalterliche Jüdische Geschichte in der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität inne. Am Donnerstag, den 5. Dezember, um 18 Uhr ist sie zu hören mit einem Vortrag über »Juden in der Stadt – am Rande der Gesellschaft?«. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung im Universitätshauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A240, ist frei.  ikg

Biografie

Am Donnerstag, 5. Dezember, 19 Uhr, stellt Philipp Lenhard im Gespräch mit Andreas Zielcke, ehemaliger Feuilletonchef der »Süddeutschen Zeitung«, seine Biografie über Friedrich Pollock – Die graue Eminenz der Frankfurter Schule im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, vor. Lenhard ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität und Herausgeber der Gesammelten Schriften Friedrich Pollocks (1894–1970) im Suhrkamp-Verlag, eines Weggefährten Max Horkheimers und Theodor W. Adornos. Karten für diese Kooperation der Literaturhandlung mit dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur sind telefonisch unter 089/2800 135 sowie am Veranstaltungsort erhältlich.  ikg

Einstein

Das Restaurant »Einstein« lädt am Sonntag, den 8. Dezember, zwischen 11 und 15 Uhr wieder zum Koscheren Brunch-Buffet im Jüdischen Gemeindezentrum ein. Hausgemachte jüdisch-israelische Spezialitäten wie Gefilte Fisch, Kigel, Pastrami, Schakschuka und Schawarma erwarten die Genießer. Voranmeldung ist unbedingt erforderlich unter www.einstein-restaurant.de oder per Fax unter der Nummer 089/20 24 00-334.  ikg

7. Oktober

»Wir erinnern nicht schweigend«

Melody Sucharewitz über ihren Kampf gegen das Vergessen des 7. Oktober bei der Gedenkveranstaltung auf dem Bebelplatz in Berlin. Ihre Rede im Wortlaut

von Melody Sucharewicz  08.10.2026

Frankfurt

Jüdische Gemeinde Frankfurt erhöht Druck auf Hessischen Rundfunk

Im Streit um das in der NS-Zeit enteignete Grundstück der örtlichen B’nai-B’rith-Loge stehen nun auch personelle Konsequenzen im Raum

 25.09.2026

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Grünen-Ministerin Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit

 14.09.2026

Rosch Haschana

Neujahrswünsche von Friedrich Merz und Johann Wadephul

Zum jüdischen Neujahrsfest schicken der Bundeskanzler und der Bundesaußenminister Grußbotschaften an die jüdischen Gemeinden

 10.09.2026

Berlin

Wahlkampfdebatte im Gemeindehaus

Die Jüdische Gemeinde lud anlässlich der bevorstehenden Wahl die Spitzenkandidaten von CDU, Linken, Grünen und SPD zum Podiumsgespräch. Am Ende wurde mal wieder über Antisemitismusdefinitionen gestritten

von Debora Eller  10.09.2026

Viktoria Ladyshenski

Schleswig-Holstein

»Wir packen unsere Koffer«

Viktoria Ladyshenski, Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein, warnt, dass die Gefahr durch linken und islamistischen Antisemitismus in Deutschland nicht ernst genug genommen wird

 08.09.2026

Sachsen-Anhalt

Landeszentrale unterstützt Fahrten von Schülern zu jüdischen Gemeinden

Seit Jahren können Schulklassen für Fahrten zu Gedenkstätten Zuschüsse beim Land Sachsen-Anhalt beantragen. Künftig soll auch jüdisches Leben sichtbar gemacht werden, weshalb das Land die Förderung ausweitet

 31.08.2026

Ehrung

Rabbiner Andreas Nachama erhält Berliner Moses-Mendelssohn-Preis         

Er gilt als eine zentrale Figur des jüdischen Lebens in Deutschland: der Rabbiner und Publizist Andreas Nachama. Nun erhält er eine besondere Auszeichnung

von Daniel Zander  31.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026