Porträt

Köln – Die Gemeinde mit ausgeprägter Infrastruktur

Foto: Jörn Neumann

Die älteste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen bietet ihren rund 4000 Mitgliedern alles, was für das jüdische Leben wichtig ist. Zur Infrastruktur gehören eine Krabbelgruppe, Kindertagesstätte, Schule, ein Jugendzentrum und Festsaal, die Bibliothek und der Sportverein Makkabi, ebenso wie ein Alten- und Wohlfahrtszentrum in der Ottostraße sowie ein Friedhof.

Zum ersten Mal wurde die jüdische Gemeinde im Jahr 321 in einem Dekret des Kaisers Konstantin erwähnt, in dem verfügt wurde, dass auch Juden in die Curia, die stimmberechtigte Stadtvertreterversammlung, gewählt werden durften.

Das heutige Gemeindezentrum in der Roonstraße wurde 1899 eröffnet. Das neuromanische Gebäude bot damals Platz für die liberaleren Mitglieder. 1938 wurde die Synagoge von den Nazis verwüstet. Das durch Luftangriffe schwer beschädigte Gemeindezentrum wurde Ende der 50er-Jahre auf Betreiben Konrad Adenauers restauriert – heute pflegt man hier einen orthodoxen Ritus.

Nach 30 Jahren hat die »Koschere Kantine Weiss« geschlossen. Zurzeit steht kein Restaurant zur Verfügung, es wird jedoch in Kürze unter neuer Leitung wiedereröffnet werden.

Ausstellung

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»¿¡Angekommen!?« widmet sich zugewanderten jüdischen Künstlern

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Zentralratsvizepräsident Lehrer: »Zeichen für jüdische Zukunft«

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Porträt der Woche

»Ich bin der Letzte«

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