Stuttgart

Kino, Küche, Klesmer

Eprobt: Junge Talente der Gemeinde bestreiten das große Konzert am 7. November im Gemeindezentrum. Foto: Edgar Layer

Die Liste der Kooperationspartner ist lang. Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) als Veranstalter hat mit 15 Organisationen ein gemeinsames Programm zusammengestellt, das 27 Termine in zwei Wochen vorsieht. Das Themenspektrum reicht von Kabarett bis Kochen, von Vortrag bis Versammlung und von Führung bis Film. So verraten etwa Rachel Droro und Alfred Hagemann, wie man richtig koscher kocht (Donnerstag, 4. November in der Lehrküche, Rotebühlplatz). Gebauter Aufbruch – Neue Synagogen in Deutschland heißt eine Ausstellung in der Stadtteilbücherei Feuerbach (St.-Pöltner-Straße 29), Joachim Hahn erklärt am 4. November um 18 Uhr, was es mit den »Synagogenbauten im deutschen Südwesten« auf sich hat.

Rundgänge Am Sonntag, 7. November laden Sigrid Brüggemann und Roland Maier zu einer Stadtrundfahrt »Jüdisches Leben in Stuttgart« ein. Die Fahrt beginnt um 14 Uhr am Karlsplatz. Aber auch zu Fuß lässt sich Einiges erleben. Zum Beispiel gemeinsam mit Bernd Möbs ebenfalls am Sonntag ab 15 Uhr beim literarischen Spaziergang. Treffpunkt ist der Schillerplatz. Der Rundgang wird etwa zwei Stunden dauern und sich mit Joseph Süß Oppenheimer in Stuttgart befassen.

Junge Nachwuchskünstler der Gemeinde stellen sich einem großen Publikum vor. Einige haben ihr Talent bei den gemeindeeigenen Musikwettbewerb im Namen Karl Adlers schon mehrmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am Sonntag, 7. November laden sie ab 15 Uhr zu einem Konzert in den Gemeindesaal, Eingang Firnhaberstraße 9 ein.

Jiddisches Das Renitenztheater ist Spielort des Konzerts »oif a sunigen wejg«. Susanne Weinhöppel spielt am Montag, 8. November um 20 Uhr »jiddische Lieder und Befindlichkeiten an Harfe und Sturmgewehr«.

»Sieh doch nach dem Befinden deiner Brüder und bringe mir Nachricht«, lautet der Vortrag von Stefan Schreiner. Der Religionswissenschaftler und Judaist an der Universität Tübingen spricht am Mittwoch, 10. November, um 20 Uhr im Gemeindesaal der IRGW. Am Donnerstag, 11. November, um 14.30 Uhr, moderiert der Kurator der Kulturwochen, Rabbiner Joel Berger, das Symposium »Bedeutende Rabbiner im deutschen Südwesten«. Als Referenten sind eingeladen Siegfried Däschler-Seiler, Joachim Hahn und Martin Ulmer. Entspannung gibt es am Abend des Donnerstags ab 19.30 Uhr beim Klesmer-Konzert im Gemeindesaal.

Kabarett Bis zum 16. November verspricht das Programm der Kulturwochen noch einige Highlights. Beispielsweise den Kabarettabend mit Georg Kreisler am 16. November ab 20 Uhr im Renitenztheater.

http://www.irgw.de/

Hamburg

Außenstelle des Militärrabbinats bald bezugsfertig

Zwei jüdische Bundeswehrseelsorger sollen Mitte 2022 ihre Arbeit aufnehmen

 19.01.2022

Düsseldorf

Die Makkabäer sind los!

Zum dritten Mal findet in Nordrhein-Westfalen das größte jüdische Sportfest Deutschlands statt

 03.09.2021 Aktualisiert

Brandenburg

Jüdische Gemeinden feiern 30 Jahre ihrer Wiedergründung

Mit einem Festakt begingen rund 150 Gäste aus der jüdischen Gemeinschaft und der Landespolitik das runde Jubiläum

 01.09.2021

Jubiläum

Seit 151 Jahren Teil der Stadtgesellschaft

1870 beschlossen elf Männer, in Gelsenkirchen eine eigene jüdische Gemeinde zu gründen - jetzt wurde an sie erinnert

von Michael Thaidigsmann  30.08.2021

Bremen

Neue Torarolle zum Jubiläum

In der Hansestadt feierte die jüdische Gemeinschaft am Wochenende den 60. Jahrestag der Eröffnung ihrer Synagoge

von Michael Thaidigsmann  30.08.2021

Freiburg

»Gezielte Provokation«

Eine geplante Demonstration gegen Israel auf dem Platz der Alten Synagoge beunruhigt die jüdische Gemeinde

von Michael Thaidigsmann  14.05.2021

Münster

Jüdische Gemeinde wehrt sich gegen israelfeindliche Kundgebung

Gemeindechef Fehr: »Die Antizionisten wollen israelfeindliche Stereotype im öffentlichen Bewusstsein festigen«

 24.07.2020

Gespräch

Bedrohung und Staatsversagen

Der zweite »Jüdische Salon« des Zentralrats der Juden widmet sich Ronen Steinke und seinem neuen Buch

 02.07.2020

Würzburg

Gepäckstücke erinnern

Auf dem Bahnhofsvorplatz wurde der »DenkOrt Deportationen 1941–1944« eingeweiht

von Stefan W. Römmelt  18.06.2020