Wahlen

Im Team zum Erfolg

Für Israel im Einsatz: der neu gewählte Vorstand der WIZO München Foto: Marina Maisel

Gleich neun »Präsidentinnen« leiten seit den Neuwahlen bei der Women’s International Zionist Organisation (WIZO) München paritätisch die Geschicke. Die bisherige Präsidentin Helene Habermann hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. In den Vorstand gewählt wurden Sara Baumoehl, Rosi Citronenbaum, Nani Drory, Gaby Grüngras, Chana Kaminski, Gisa Pultuskier, Sara Schmerz, Lili Steinberg und Simone Weißmann. Nach dem Vorbild der WIZO in Frankfurt am Main sind sie gemeinsam und gleichberechtigt verantwortlich. Die Satzung wird entsprechend geändert.

Gleich mehrere WIZO-Frauen waren aus Frankfurt angereist, um dem scheidenden Vorstand noch einmal Danke zu sagen und dem neuen gute Wünsche mit auf den Weg zu geben. Die Präsidentin von WIZO Deutschland, Diana Schnabel, würdigte die geleistete Arbeit von Helene Habermann und ihrem Vorstand. Marion Norman wurde mit der goldenen WIZO-Nadel für ihre Dienste geehrt.

Chance Kontinuität war allen bei der Gestaltung des Übergangs wichtig. Dass sich viele von ihnen schon lange engagieren, steht dafür ebenso wie das Versprechen des alten Vorstandes und Habermanns, weiterhin mit Rat und Tat zum Erfolg der WIZO beizutragen. Dass nicht nur eine Verjüngung stattgefunden hat, sondern auch mehrere Generationen im Vorstand vertreten sind, sehen die Frauen als Chance.

Kaum gewählt, legten die Frauen sofort los – beim Sommerfest hatten sie einen Info-Tisch aufgebaut, um über ihre zahlreichen Aktivitäten und Ziele zu informieren. Sie setzten sich zusammen, um über kommende Aktionen zu beraten. Nach der Maxime, einen Erfolgsweg nicht zu unterbrechen, wollen sie an der traditionellen Gala und an diversen kleineren Veranstaltungen festhalten. »Wir hoffen, dass uns die bewährten Sponsoren dabei nicht im Stich lassen«, hofft Sara Schmerz zusammen mit ihren acht Kolleginnen.

Die Aktivitäten übers Jahr sollen mehr werden und auch unterschiedliche Altersgruppen ansprechen. Nach Alter und Interesse aufgeteilte Angebote sollen wiedererweckt werden wie etwa Vorträge zu Beauty und Wellness oder das von Gaby Grüngras organisierte Zubereiten von Sushi, sagt Sara Schmerz. Eines allerdings wird es nicht mehr geben – den seinerzeit beliebten Basar. Dafür haben die Frauen ein neues Projekt in Angriff genommen: ein Münchner WIZO-Journal, wie es dies schon in Frankfurt gibt.

Münster

Jüdische Gemeinde wehrt sich gegen israelfeindliche Kundgebung

Gemeindechef Fehr: »Die Antizionisten wollen israelfeindliche Stereotype im öffentlichen Bewusstsein festigen«

 24.07.2020

Gespräch

Bedrohung und Staatsversagen

Der zweite »Jüdische Salon« des Zentralrats der Juden widmet sich Ronen Steinke und seinem neuen Buch

 02.07.2020

Würzburg

Gepäckstücke erinnern

Auf dem Bahnhofsvorplatz wurde der »DenkOrt Deportationen 1941–1944« eingeweiht

von Stefan W. Römmelt  18.06.2020

Gemeinden

Aktiv und engagiert

Die Zentralwohlfahrtsstelle veröffentlicht ihre Statistik für 2019 – die Zahlen geben wichtige Hinweise

von Heide Sobotka  18.06.2020

Nachruf

Zeitzeuge, Wissenschaftler, Gabbai

Der Medizinhistoriker Gerhard Baader starb im Alter von 91 Jahren in Berlin

von Christine Schmitt  16.06.2020

Hannover

Tausende spenden für Familie

Im Internet wird für Witwe und Kinder von Rabbiner Wolff sel. A. gesammelt – über eine Million Euro sind schon eingegangen

von Michael Thaidigsmann  30.04.2020 Aktualisiert

Jahrestag

In kleinem Rahmen

Zum 75. Jubiläum sollte es große Feiern geben, doch wegen Corona wurde es ein stilles Gedenken

von Eugen El  23.04.2020

Fraenkelufer

Mufleta mit Schwarzwälder Kirsch

Zum Mimounafest treffen sich die Beter virtuell statt in der Synagoge – und backen zusammen

von Ralf Balke  23.04.2020

München

Alle Hände voll zu tun

Steven Guttmann tritt sein Amt als IKG-Geschäftsführer in schwieriger Zeit an. Ein Porträt

von Helmut Reister  23.04.2020