Frankfurt

Hauptgewinn: eine Israel-Reise

Alles neu: Das renovierte Gemeindezentrum bietet einen einladenden Rahmen für den Basar. Foto: Rafael Herlich

Manchmal sind Erschöpfungszustände ein gutes Zeichen: beispielsweise beim Basar, den die Women’s International Zionist Organisation (WIZO) alljährlich im Frankfurter Ignatz‐Bubis‐Gemeindezentrum veranstaltet. Denn wenn die Damen so richtig hart arbeiten müssen, haben sie ihr Ziel erreicht: möglichst viele Menschen zum Basar zu locken.

Zur Eröffnung am Samstagabend »waren so viele Menschen gekommen wie schon lange nicht mehr«, resümiert WIZO‐Präsidentin Diana Schnabel zufrieden. Die Basar‐Gäste standen Schlange. Die meisten kamen allerdings rechtzeitig, um die Eröffnungsansprachen von Zentralratspräsident Dieter Graumann, Frankfurts Bürgermeisterin Jutta Ebeling und der WIZO‐Vertreterin Esther Sharell zu hören.

Tombola Besuchermagnet war die reich bestückte Tombola. Bereits am Sonntagmittag waren alle 7.500 Lose verkauft. Zu den Hauptgewinnen zählten Reisen nach Paris, London, New York und nach Israel. Die Gewinnerin der Israel‐Reise brach vor Freude in Tränen aus. 15 WIZO‐Delegierte waren in den Monaten vor dem Basar unterwegs gewesen, um »Preise zu schnorren«, wie Schnabel lächelnd gestand.

Im komplett neu gestalteten Festsaal des Gemeindezentrums, der am 4. Dezember offiziell eröffnet wird, gab es Flohmärkte für Bücher, Hausrat, Kinderkleidung und Spielsachen, einen Israel‐Stand mit CDs, Kosmetik vom Toten Meer und anderem sowie einen Marktstand mit Lebensmitteln. Am Bücherstand signierte neben Michel Bergmann und Gila Lustiger auch Eva Szepesi ihr Buch Ein Mädchen allein auf der Flucht. Vor dem Festsaal war ein großer Markt für First‐ und Secondhand‐Kleidung aufgebaut.

Vorsatz Wer sich beim Einkaufen verausgabt hatte, konnte sich im Foyer mit Gefilte Fisch, Falafel‐Bällchen oder Frischkäse‐Lachs‐Bagel stärken, wie Besucherin Ilka Thüne. Sie hatte bei der Tombola einen Schutzengel gewonnen. Ihr Fazit: »Ich werde im nächsten Jahr wiederkommen!« Der Erfolg des Basars und sein sechsstelliger Umsatz sind rund 100 Frauen im Alter von 18 bis 80 Jahren zu verdanken. Erstmals dabei waren auch die Mitglieder der neu gegründeten Schul‐WIZO. Der Basarerlös geht ans Theodor‐Heuss‐Familientherapiezentrum in Herzliya.

Thüringen

Trauer um Wolfgang Nossen

Zum Tod des langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde

 17.02.2019

München

Film, Vortrag, Revolution

Meldungen aus der IKG

 14.02.2019

München

Integration statt Ausgrenzung

Volkshochschule und IKG-Kulturzentrum luden zu einer Diskussion über die »Goldene Medine« Amerika ein

von Ellen Presser  14.02.2019