Programm

Gute Taten

»Mitzwe Makers« im Sommer dieses Jahres Foto: Miryam Gümbel

Verwaiste Gräber pflegen, das ist nur ein Beispiel für die Mizwot, wie sie die »Mitzwe Makers« seit rund einem Jahr tun. Ein weiteres Beispiel ist der Besuch des Vereins zu den Hohen Feiertagen im Saul‐Eisenberg‐Seniorenheim gewesen.

Darüber hinaus nehmen einige der jungen Erwachsenen auch am diesjährigen Mitzvah Day teil. Der jüdische Aktionstag für soziales Handeln findet in München am Montag, 17. November, unter der Schirmherrschaft von Charlotte Knobloch statt. In diesem Rahmen veranstaltet die IKG von 12 bis 17 Uhr einen »Tag für die ganze Familie zu Ehren und für unsere Senioren und Menschen in Not«.

tikkun Olam Neben den Mitzwe Makers haben auch die Gemeindemitglieder und einzelne jüdische Organisationen für den Mitzvah Day eine Fülle an Aktivitäten auf den Weg gebracht. Bis zum Redaktionsschluss dieser Zeitung haben sich bereits mehr als 20 Teilnehmer mit eigenen Ideen angemeldet. Die Mitzwe Makers etwa kochen mit und für Studenten des Studienwerks ELES und sammeln Spielzeug sowie Kleidung für sozial schwache Kinder. Der Studentenverband besucht kleine Patienten der Haunerschen Kinderklinik.

Der Frauenverein Ruth hingegen wird Gäste von zu Hause abholen und mit dem Jugendzentrum kooperieren. Das Kulturzentrum lädt zu einem Vortrag von Rabbiner Steven Langnas über »Mitgefühl aus jüdischer Sicht« ein. Die Sinai‐Schule will zugunsten der russischsprachigen Mitglieder aktiv werden. Chanukka‐Grüße aus München für Waisenkinder aus Israel gibt es bei der »Mitzvah‐Mitmach‐Aktion für Familien« von Mischpacha.

Auch das Rahmenprogramm des Münchner Mitzvah Day kann sich sehen lassen: Es umfasst Stände mit Souvenirs aus Israel, Bastelfiguren, Schmuck, Bilder sowie einen Kleiderbazar der WIZO. Der Kindergarten bietet den Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder zu beaufsichtigen und sie in die Aktivitäten des Tages mit einzubinden. Von 15 bis 16.30 Uhr laden die Musik‐, Tanz‐ und Theatergruppen der IKG ein.

Mehr Informationen: rajber.events@t-online.de

Porträt der Woche

»Eine Reise ins Ungewisse«

Polina Manelis ist Sängerin, kommt ursprünglich aus Kiew, lebt in München und fühlt sich in Europa am wohlsten

von Katrin Diehl  26.03.2019

Düsseldorf

Zu Hause an Rhein und Ruhr

Knapper, präziser, jünger – die Jüdischen Kulturtage haben eine Wandlung vollzogen

von Annette Kanis  22.03.2019

Stuttgart

Wissenswertes Judentum

Rabbiner Berger stellte sein neuestes Buch vor – es dürfte auch Nichtjuden interessieren

von Heidi Hechtel  21.03.2019