Ausstellung

Genie mit Schnauzbart

Unschwer auf den Bildern zu erkennen: Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein Foto: Marina Maisel

Bunte Kinderbilder hängen in den Räumen des Robert‐Wagner‐Jugendzentrums des Gemeindezentrums am Jakobsplatz. Der Mann mit Schnauzbart und wallendem Haar ist unschwer als Albert Einstein zu erkennen.

Die Zeichnungen, entstanden unter Leitung der Kunstpädagogin Svetlana Durkova, sind Teil eines Projektes, das sich mit verschiedenen Veranstaltungen noch über die kommenden Wochen und Monate hinziehen wird. Erschienen ist auch eine Broschüre mit dem Titel »Albert Einstein, Kinder‐ und Jugendjahre in München oder Wie ein Genie tickt«. Dieses Projekt ist eines von vielen Beispielen für die Vielseitigkeit, mit denen im Jugendzentrum Freizeit gestaltet wird.

Zur Programmpalette des Jugendzentrums Neshama gehören Angebote im Spiel‐ und Sportbereich ebenso wie Vermittlung von jüdischem Wissen und das Feiern jüdischer Feste. Wichtig ist ein generationsübergreifender, familienorientierter Ansatz, der die Eltern einbezieht und den jüdisch‐nichtjüdischen Dialog fördert. Auch für Letzteres ist das Einstein‐Projekt ein gutes Beispiel.

Broschüre Beteiligt sind das Kulturzentrum mit Ellen Presser und das Stadtarchiv München. Gefördert wurde das Projekt, bei dem eine Broschüre und ein Film entstanden, durch die Bildungsstiftung der Stadtwerke München. Wohl kein Zufall, denn eine große Münchner Straße trägt Einsteins Namen. Die jungen Forscher haben dazu in ihrer Broschüre festgehalten, dass hierfür gleich zwei Einsteins Pate stehen: Albert, der Nobelpreisträger, und Alfred, der Musikwissenschaftler. Was auf den ersten Blick nach einem Projekt für Kinder und Jugendliche aussieht, ist auch für Erwachsene interessant.

Autoren sind zwar die Kinder und Jugendlichen vom Jugendzentrum Neshama der IKG – betreut von Galina Ivanitzky, Marat Schlafstein und German Rubinstein –, doch auch Ältere können noch viel Neues erfahren.

Albert Einstein, geboren 1879 in Ulm, kam im Alter von einem Jahr nach München, wo er die nächsten 15 Jahre lebte. Auch wenn er sich selbst nie so richtig als Münchner gefühlt habe, so merken die Projektteilnehmer an, könnten hier durchaus Grundlagen für seine revolutionären Gedanken über Licht, Raum und Zeit gelegt worden sein.

Wie groß das Angebot an Aktivitäten ist, zeigt das Jugendzentrum am Sonntag, 18. September, nachmittags beim Tag der Offenen Tür. Denn gleich nach Schulbeginn und dem derzeit noch laufenden Ferienprogramm geht es wieder mit vielen bewährten und neuen Ideen weiter – darunter auch mit verschiedenen Veranstaltungen zum Einstein‐Projekt.

jugendzentrum@ikg-m.de

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