Porträt

Fürth – Eine starke Nachbarschaft tut gut

Foto: Gesche-M. Cordes

Wo man geht und steht, finden sich in Fürth Zeugnisse jüdischen Lebens. Die Nähe zu Nürnberg verhalf der Gemeinde historisch gesehen zur Blüte. Während sie aus der Nachbarstadt verwiesen wurden, durften sich Juden in Fürth ansiedeln.

Bis zu vier Synagogen unterhielt die Gemeinschaft einst, die heute mit knapp 280 Mitgliedern zu den kleinen Gemeinden zählt, war sie doch in der Nazizeit vollkommen ausgelöscht worden.

Drei Synagogen brannten in der Pogromnacht 1938 nieder. In der Hauptsynagoge befand sich einst eine der bedeutendsten Talmudschulen Deutschland. Nur das hinter einer unscheinbaren Sandsteinfassade verborgene Gotteshaus in der Hallemannstraße blieb erhalten. Dort feiern heute die Fürther Juden wieder regelmäßig Gottesdienste im orthodoxen Ritus.

Das Gemeindezentrum ist nur einige Hundert Meter weiter in der ehemaligen jüdischen Realschule untergebracht. Die Gemeinde verfügt über einen Rabbiner und unterhält zwei Friedhöfe.

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