Podium

»Ein Stück Liebe«

Charlotte Knobloch und Joachim Herrmann Foto: Miryiam Gümbel

»Ich habe es selbst schon erlebt, dass man einem Menschen die Hand reicht, ohne die er sonst nicht weitergekommen wäre.« beschrieb Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Podiumsgespräch mit Präsidentin Charlotte Knobloch seine Motivation, sich für die WIZO zu engagieren. Bei der Veranstaltung, die von der Autorin Amelie Fried moderiert wurde, sagte der Politiker, er habe die WIZO als weltweit größte Frauenorganisation kennengelernt, die umfassende soziale Arbeit leiste. Be-
eindruckt hat ihn auch ihr hoher Anteil an der Durchsetzung der Gleichberechtigung in Israel. Und Herrmann fügte hinzu: »Ich rate jedem, die Kraft der WIZO nicht zu unterschätzen.«

Glück Für Charlotte Knobloch liegt eine Besonderheit von WIZO vor allem in der Wärme und Zuneigung, mit der sich die Frauen für Israel und die Menschen, die dort der Hilfe bedürfen, einsetzen: »Ohne WIZO wäre die Welt um ein Stück Liebe ärmer, um ein Stück Glück und ein Stück Frieden.« Den Minister beeindruckten die Powerfrauen, die gute Ideen in die Tat umsetzen.

Was Israel allgemein angehe, sagte Herrmann: »Wir haben heute eine sehr gute Freundschaft mit Israel.« Für diese Freundschaft, die sich auf politischer, kultureller und zivilgesellschaftlicher Ebene zeigt, dankte Charlotte Knobloch dem Minister: »In Israel ist man sehr froh und dankbar, dass es Menschen und Politiker wie Minister Herrmann gibt, die ihre Solidarität offen und unmissverständlich zum Ausdruck bringen, die in ihrem Land helfen, Missverständnisse hinsichtlich Israel aufzuklären und über den jüdischen Staat zu informieren. Minister Herrmann ist ein aktiver Brückenbauer, der die Verständigung zwischen unseren beiden Völkern fördert und unsere gemeinsame Zukunft gestaltet.«

 

Kassel

Schutzschild gegen Antisemitismus

Nach dem Anschlag in Halle organisieren die christlichen Kirchen Wächterdienste vor der Synagoge

von Joachim F. Tornau  12.12.2019

Kultur

Eine Reise um die Welt

Die Jüdischen Filmtage der IKG zeigen ein abwechslungsreiches Programm

von Helmut Reister  12.12.2019

Rheinland-Pfalz

Viele Fragen – viele Antworten

Der Bund traditioneller Juden lud zum Regionalschabbaton nach Speyer ein

von Katja Manski  12.12.2019

Kompakt

Geschenk, Protest, Schalom

Meldungen aus den Gemeinden

 12.12.2019

Topographie des Terrors

Sprechzimmer der Geschichte

Direktor Andreas Nachama blickt auf sein Wirken zurück

von Christine Schmitt  09.12.2019

Porträt der Woche

»Ich liebe mein Leben«

Levana Emmert wurde in Nordafrika geboren, lebt in Nürnberg und bekocht gern in ihrem Restaurant Gäste

von Katrin Diehl  07.12.2019